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Karies

Bei dieser Zahnerkrankung stellen Bakterien Säuren her, die die Zähne angereifen. Eine gute Stoffwechseleinstellung bei Diabetes kann das Risiko verringern

aktualisiert am 10.02.2016
Kariesbefall, Zahnschmelz wird angegriffen

Karies: Bakterien im Zahnbelag greifen die Zahnsubstanz an


Karies ist eine übertragbare Zahnerkrankung. Sie wird ausgelöst von Bakterien, die im Zahnbelag nisten. Diese produzieren Säuren, die die Zahnsubstanz angreifen und beschädigen. Der Begriff "Karies" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt "Fäulnis" oder "Morschheit".

Ob Menschen mit Diabetes ein erhöhtes Risiko für Karies besitzen, ist umstritten. Eine schlechte Blutzuckereinstellung kann aber den Speichelfluss hemmen. Speichel ist wichtig, um im bakteriellen Zahnbelag gebildete Säuren unschädlich zu machen. Außerdem versorgt er die Zähne mit Mineralstoffen. Studien zufolge scheint eine gute Blutzuckereinstellung vor Karies schützen.

Zahnpflege bei Diabetes wichtig

Für Menschen mit Diabetes ist tägliche sorgfältige Zahnhygiene auch deshalb wichtig, weil sie anfälliger sind für eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis). Diese wiederum kann als chronische Entzündung die Diabeteseinstellung erschweren. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass eine Parodontitis als Entzündungsherd das Risiko für Gefäßkrankheiten wie einen Herzinfarkt erhöht.