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Metabolisches Syndrom

Dieser Begriff fasst mehrere Krankheiten zusammen, die oft gemeinsam auftreten: Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Diabetes

aktualisiert am 07.05.2015
Stark übergewichtiger Mann sitzt auf einer Band

Metabolisches Syndrom: Ein dicker Bauch kann krank machen


Als Metabolisches Syndrom – auch tödliches Quartett genannt – bezeichnen Ärzte das gleichzeitige Auftreten von bestimmten Stoffwechselstörungen. Es liegt vor, wenn drei der vier folgenden Störungen bei einem Patienten vorhanden sind:

  • Typ-2-Diabetes und seine Vorstufen
  • Fettstoffwechselstörungen mit erhöhten Triglyzerid- oder Cholesterinwerten
  • Übergewicht mit einem erhöhten Taillenumfang
  • Bluthochdruck

Gemeinsame Ursachen

Dass diese Erkrankungen oft zusammen auftreten, liegt daran, dass sie gemeinsame Ursachen haben oder sich zum Teil gegenseitig bedingen.

Bei Fettgewebe in der Bauchgegend handelt es sich vor allem um inneres Fett. Dieses ist kein passives Anhängsel am Körper, sondern produziert Hormone, die aktiv in den Stoffwechsel eingreifen. Übergewicht erhöht das Risiko für einen Typ-2-Diabetes sowie für Bluthochdruck und gestörte Blutfettwerte.

Jede der genannten Krankheiten des Metabolischen Syndroms erhöht für sich alleine das Risiko für Schäden an den Blutgefäßen. Je mehr dieser Risikofaktoren gleichzeitig vorliegen, desto höher ist die Gefahr für Folgekrankheiten wie einen Herzinfarkt.

Metabolisches Syndrom behandeln

Das Metabolische Syndrom ist oft die Folge von jahrelanger falscher Ernährung und zu wenig Bewegung. Dementsprechend lässt es sich oft bessern, wenn Betroffene abnehmen und regelmäßig Sport treiben. Zudem sollten die jeweils vorliegenden Teilsymptome in Absprache mit einem Arzt gezielt behandelt werden.