{{suggest}}


Muskelkrämpfe

25.01.2013
Venengymnastik: Widerstand überwinden

Muskelkrämpfe betreffen besonders häufig die Unterschenkel


Muskelkrämpfe sind unwillkürliche, sehr schmerzhafte Anspannungen (Kontraktionen) der Muskulatur. Meistens sind die Unterschenkel betroffen. Muskelkrämpfe können auf einem Mangel an Mineralstoffen beruhen, besonders einem Mangel an Magnesium.

Muskelkrämpfe als Folge erhöhter Blutzuckerwerte

Bei hohen Blutzuckerwerten scheiden die Nieren mehr Zucker mit dem Urin aus. Weil der Zucker Wasser bindet, verliert der Körper aber auch viel Flüssigkeit und die darin gelösten Mineralstoffe. Daher können Muskelkrämpfe auch eine Folge hoher Blutzuckerwerte sein.

Zuckerkranke sollten ihre Werte dann besonders sorgfältig kontrollieren und nach Rücksprache mit ihrem Arzt gegebenenfalls vorübergehend ein Magnesiumpräparat einnehmen.

Wadenkrämpfe als Hinweis für Nervenschäden

Wadenkrämpfe können auch infolge einer Nervenschädigung bei einer diabetischen Neuropathie vorkommen (neben Empfindungsstörungen wie Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Füßen). Wer häufig unter Wadenkrämpfen leidet, sollte dies unbedingt von seinem Arzt (Hausarzt, Diabetologe, Neurologe) abklären lassen.