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Neurologe

Ein Neurologe ist ein Facharzt für Nervenheilkunde. Er behandelt Schäden am menschlichen Nervensystem – zum Beispiel bei Parkinson, Demenz oder diabetesbedingten Nervenschäden

27.12.2013
Test des Vibrationsempfindens

Die Stimmgabel zählt zu den Diagnose-Instrumenten des Neurologen


Der Neurologe ist ein Facharzt, der sich mit der Diagnostik, Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems befasst. Neurologen sind Ärzte, die eine fünf Jahre dauernde Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie mit anschließender Prüfung absolviert haben.

Nervenschäden: Häufig bei Diabetes

Diabetes-Patienten werden wegen diabetesbedingter Nervenschäden (diabetische Neuropathie) beziehungsweise wegen des Verdachts darauf oft zum Neurologen überwiesen. Eine diabetische Neuropathie kann zwar auch der Hausarzt mit einfachen Mitteln feststellen. Vor allem in unklaren Fällen, wenn der Verdacht auf andere Leiden als Ursache der Beschwerden besteht, oder bei Therapie-Schwierigkeiten sollte in jedem Fall ein Neurologe hinzugezogen werden.

Einige typische Untersuchungsverfahren, die der Neurologe anwendet, sind beispielsweise:

  • die Überprüfung der Nervenfunktion (u.a. Schmerzempfinden, Berührungsempfindlichkeit, Temperaturempfinden)
  • die Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (Elektroneurographie)
  • die Bestimmung der Muskelaktivität (Elektromyografie)
  • EEG (Ableitung der Hirnstromkurven)

Ärztlicher Ratgeber

Nervenzellen

Diabetische Neuropathie