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Stoffwechselentgleisung

Bei Diabetes kann der Stoffwechsel auf verschiedene Arten aus der Bahn geraten: Unterzucker oder Überzucker bis hin zur Ketoazidose. Die Stoffwechselentgleisungen können ernste Fogen haben

22.08.2013
Ohnmächtige Frau liegt am Boden

Eine schwere Unterzuckerung kann zum Bewusstseinsverlust führen


Als Stoffwechselentgleisung bezeichnet man bei Menschen mit Diabetes schwere Überzuckerungen (Hyperglykämien) oder Unterzuckerungen (Hypoglykämien). Eine Stoffwechselentgleisung kann bis zum ketoazidotischen Koma (schwere Überzuckerung mit Übersäuerung des Körpers infolge eines Insulinmangels) bzw. zum hypoglykämischen Schock (Bewusstseinsverlust infolge einer schweren Unterzuckerung) führen.

Oft entwickeln sich Stoffwechselentgleisungen relativ schnell. Zum Beispiel kann eine versehentliche Über- oder Unterdosierung bzw. das Vergessen von Insulin oder Blutzucker senkenden Medikamenten in kurzer Zeit zu einer massiven Unter- oder Überzuckerung führen. In bestimmten Situationen, etwa bei fieberhaften Krankheiten oder bei intensivem Sport, ist das Risiko für diabetesbedingte Stoffwechselentgleisungen erhöht.

Was hilft, diabetesbedingte Stoffwechselentgleisungen zu vermeiden?

  • Regelmäßige Blutzuckerkontrollen
  • Beachten typischer Warnzeichen
    Unterzuckerung: z.B. Schweißausbruch, starker Hunger, Zittern, Blässe
    Überzuckerung: Z.B. starker Durst und häufiger Harndrang
  • Sorgfältige Beachtung der Diabetestherapie

Neben dem Diabetes können auch andere Krankheiten zu Stoffwechselentgleisungen führen. Beispielsweise kann es im Rahmen einer Schilddrüsenerkrankung zu ausgeprägten Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse mit entsprechenden Symptomen kommen.