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Triglyzeride

Triglyzeride zählen zu den Blutfetten. Erhöhte Triglyzeridwerte gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten

aktualisiert am 16.05.2017
Salami

Salami: Eine fettreiche Ernährung kann die Triglyzeridwerte im Blut erhöhen


Triglyzeride, manchmal auch Triglyceride geschrieben, gehören zu der großen Gruppe der Fette. Sie bestehen aus drei verschiedenen Fettsäuren, gebunden an den Alkohol Glyzerin. Triglyzeride werden auch Neutralfette genannt. Der menschliche Körper stellt sie selbst her, zum Teil werden sie aber auch mit der Nahrung aufgenommen. Triglyzeride spielen für den Körper eine wichtige Rolle als Energiespeicher.

Die Triglyzeridwerte im Blut sollten nach Möglichkeit unter 150 mg/dl (beziehungsweise unter 1,7 mmol/l (Millimol pro Liter) liegen). Der Arzt kann die Konzentration mit Hilfe eines Bluttests bestimmen. Zusammen mit LDL-Cholesterin gehören Triglyzeride zu den Blutfetten, bei denen erhöhte Werte als schädlich gelten. Ein erhöhter Triglyzerid-Anteil im Blut fördert Gefäßverkalkungen und damit Herz-Kreislauf-Leiden wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Eine fettreiche Ernährung und Bewegungsmangel können die Triglyzeridmenge im Blut steigen lassen. Das Gleiche gilt für Fettstoffwechselstörungen, bestimmte Erkrankungen der Nieren und der Leber oder ein schlecht eingestellter Diabetes. Auch die Erbanlagen spielen bei der Höhe des Triglyzeridspiegels eine Rolle.

Um die Triglyzeridwerte zu senken kann eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung mit wenig tierischen Fetten und wenig Alkohol helfen. Wer übergewichtig ist, sollte abnehmen. Zudem lassen sich erhöhte Triglyzeridwerte mit Medikamenten behandeln.