Diabetischer Fuß: Diagnose

Ärzten stehen verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung, um die Füße bei Diabetes auf Schäden zu untersuchen und bestehende Verletzungen näher zu bestimmen

aktualisiert am 26.10.2016
Stimmgabeltest

Bei einem Stimmgabeltest überprüft der Arzt die Empfindlichkeit der Füße


Mindestens einmal jährlich sollte ein Arzt die Füße bei Menschen mit Diabetes überprüfen. Verschiedene Untersuchungen geben Aufschluss darüber, ob mit den Füßen alles in Ordnung ist und wie weit eventuell bestehende Schädigungen fortgeschritten sind.

1. Befragung zur Krankengeschichte des Patienten (Anamnese)

2. Untersuchung der Haut auf Veränderungen wie Trockenheit, fehlende Schweißbildung, Hornhautschwielen, Einrisse, Anzeichen von Fuß- und Nagelpilz, Verletzungen und Infektionen

3. Ein Stimmgabeltest oder ein Mikrofilament sowie Verfahren, die die Warm-Kalt-Wahrnehmung prüfen, geben Aufschluss, wie es um die Empfindlichkeit der Füße bestellt ist

4. Bei Wunden überprüft der Arzt Größe, Lage und Verlauf. Bei infizierten Wunden kann er zur Bestimmung der Erreger Abstriche und Gewebeproben entnehmen

5. Bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen wird der Arzt den Zustand der Gefäße untersuchen, zum Beispiel mithilfe der Dopplersonografie

6. Gegebenenfalls Röntgenaufnahmen und eine Magnetresonanztomografie (MRT) am Fuß, um Knochenstruktur und Gewebe näher in Augenschein zu nehmen


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