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Diabetischer Fuß: Vorsorge

Wer bei Diabetes auf gute Blutzuckerwerte achtet und seine Füße regelmäßig kontrolliert, hat gute Chancen, das diabetische Fuß-Syndrom zu vermeiden

aktualisiert am 27.05.2019
Fußpflege

Füße gut pflegen – das ist bei Diabetes besonders wichtig


Um Fußproblemen vorzubeugen, können Diabetespatienten selbst einiges tun. Die wichtigsten Tipps in der Übersicht:

1. Zur Vorsorge gehen: Wer Diabetes hat, sollte Füße vom Hausarzt oder Diabetologen untersuchen lassen. Typ-2-Diabetiker ab der Diagnose, da ihre Blutzuckerwert oft schon vorher jahrelang erhöht waren, Typ-1-Diabetiker ab dem fünften Erkrankungsjahr. Bei Veränderungen an den Füßen nicht zögern, sofort den behandelnden Arzt oder ein Fußzentrum aufsuchen.

2. Diabetes gut einstellen: Erhöhte Blutzuckerspiegel schädigen die Nerven und fördern Durchblutungsstörungen. Eine gute Diabetes-Einstellung ist daher wichtig. Welche Blutzuckerbereiche im Einzelfall anzustreben sind, bespricht man mit seinem Arzt.

3. Gutes Schuhwerk: Schlecht sitzende Schuhe können Fußprobleme verursachen, die bei Diabetes schnell gefährlich werden können. Stabile Schuhe, die den Füßen genug Platz bieten, Druckstellen vermeiden und die natürlichen Bewegungsmuster der Füße unterstützen, sind sogenannte Diabetes-Schutzschuhe oder Bequemschuhe. Der Arzt oder Podologe können Tipps zur Wahl des richtigen Schuhwerks geben.

4. Füße pflegen und kontrollieren: Menschen mit Diabetes pflegen ihre Füße am besten jeden Tag und überprüfen sie dabei auf mögliche Verletzungen oder Veränderungen etwa an der Hornhaut. Bei Auffälligkeiten unbedingt einen Arzt aufsuchen.

5. Bei bereits bestehender Nervenstörung unbedingt auf Barfußgehen, heiße Fußbäder, Hühneraugentinkturen und ungeeignete Hilfsmittel bei der Fußpflege (etwa eine spitze Schere) verzichten.

6. Nicht Rauchen: Nikotin verengt die Blutgefäße und fördert Durchblutungsstörungen.


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