Diabetischer Fuß: Vorsorge

Wer bei Diabetes auf gute Blutzuckerwerte achtet und seine Füße regelmäßig kontrolliert, hat gute Chancen, das diabetische Fuß-Syndrom zu vermeiden

aktualisiert am 26.10.2016

Füße gut pflegen – das ist bei Diabetes besonders wichtig


Um Fußproblemen vorzubeugen, können Diabetespatienten selbst einiges tun. Die wichtigsten Tipps in der Übersicht.

1. Zur Vorsorge gehen: Wer Diabetes hat, sollte mindestens einmal jährlich seine Füße von einem Arzt untersuchen lassen, bei Typ-1-Diabetes ab dem fünften Erkrankungsjahr. Bei Veränderungen an den Füßen nicht zögern, sofort den behandelnden Arzt oder das betreuende Fußzentrum aufzusuchen.

2. Diabetes gut einstellen: Erhöhte Blutzuckerspiegel schädigen die Nerven und fördern Durchblutungsstörungen. Eine gute Diabetes-Einstellung ist daher wichtig. Welche Werte in ihrem Fall ratsam sind, klären Patienten mit ihrem Arzt ab.

3. Gutes Schuhwerk: Schlecht sitzende Schuhe können Fußprobleme verursachen, die bei Diabetes schnell gefährlich werden können. Stabile Schuhe, die den Füßen genug Platz bieten, Druckstellen vermeiden und die natürlichen Bewegungsmuster der Füße unterstützen, sind sogenannte "Diabetes-Schutzschuhe" oder "Bequemschuhe". Der Arzt oder Podologe können Tipps zur Wahl des richtigen Schuhwerks geben.

4. Füße pflegen: Menschen mit Diabetes pflegen ihre Füße am besten jeden Tag und überprüfen sie dabei auf mögliche Verletzungen oder Veränderungen etwa an der Hornhaut. Wie Sie bei der Fußpflege am besten vorgehen, sehen Sie in unserem Video.


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