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Nulldiät

Nulldiät bedeutet, eine Zeit lang ganz auf feste Nahrung zu verzichten. Nicht nur bei Diabetes kann diese extreme Form des Fastens gefährlich werden

aktualisiert am 12.06.2015
Suppe

Brühe: Bei manchen Abwandlungen der Nulldiät erlaubt


Die Nulldiät ist eine extreme Form des Fastens. Der Betreffende verzichtet dabei für einen bestimmten Zeitraum vollständig auf feste Nahrung und nimmt bei der strengen Form nur kalorienfreie Flüssigkeit, Elektrolyte und Vitamine auf.

Folgen des radikalen Nährstoffentzugs: Der Körper verliert Wasser und baut Muskeleiweiß ab sowie Fettreserven. Es stellt sich zwar schnell ein Gewichtsverlust ein, aber die gesundheitlichen Risiken sind groß. Da sich der Organismus während der Diät auf die fehlende Kalorienzufuhr einstellt, ist danach bei der Umstellung auf eine normale Ernährung der Jo-Jo-Effekt nahezu programmiert – der Abnehmwillige wiegt dann unter Umständen am Ende mehr als vor der Nulldiät.

Bei Diabetes ist von Nulldiäten dringend abzuraten

Bei Diabetes ist von einer Nulldiät dringend abzuraten. Insbesondere bei Typ-1-Diabetes drohen gefährliche Stoffwechselentgleisungen bis hin zu einer lebensbedrohlichen Übersäuerung des Körpers (Ketoazidose).

Menschen mit Diabetes, die ihr Übergewicht abbauen wollen, sollten ihre Ernährungsgewohnheiten nicht radikal, aber dafür nachhaltig umstellen. Der behandelnde Arzt oder Diabetologe sollte dabei beratend zur Seite stehen.

Klicken Sie hier, um unseren ausführlichen Ernährungsratgeber für Typ-2-Diabetiker zu lesen.