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Profi-Tricks für Grillmeister

Grillen ist ein Lebensgefühl. Mit diesen acht Tipps gelingen Koteletts, Würstchen und Co. noch besser

von Andrea Grill, 25.05.2016
Ribeye-Steak

Grillklassiker: Das Steak auf dem Rost. Gesünder ist die Variante mit Grillschale


1. Kräuter

Kräuter eignen sich nicht nur zum Würzen, sondern erzeugen auch geräuchert einen aromatischen Beigeschmack. Variante 1: Zweige von frischen Kräutern wie Majoran, Oregano, Thymian oder Rosmarin oder getrocknete Wacholderbeeren locker in Alufolie eingewickelt auf die Kohle legen oder nach der Hälfte der Grillzeit direkt auf die Glut streuen. Variante 2: Auf den Rost ein Kräuterbett schichten und das Grillgut – zum Beispiel Brotscheiben – darauflegen.

2. Anzündekamin

Verwenden Sie zum Anzünden von Kohle oder Briketts keine Flüssigkeiten. Diese riechen oft intensiv und unangenehm. Besser ist ein Anzündekamin. In dem Metallzylinder glühen die aufgeschichteten Kohlen durch den Luftzug von unten durch. Alternativ klappt das Anzünden auch geruch- und problemlos mit einem Heißluftföhn.

3. Indirekte Hitze

Bedecken Sie beim Holzkohlegrill nur die Hälfte des Rostes mit Kohle. Sie können dann wahlweise direkt über der Glut oder daneben, also "indirekt" grillen. Beim indirekten Grillen sollte der Deckel geschlossen sein, damit die Hitze gleichmäßig von allen Seiten einwirkt. Direkte Hitze eignet sich für alles, was schnell gar wird. Indirekt grillen Sie empfindliche Lebensmittel und solche mit längeren Garzeiten, also große Teile und Fleisch mit Knochen.

4. Holzbrett

Beim "Plank-Grilling" garen Sie das Grillgut auf einem fingerdicken Holzbrett. Das ist besonders empfehlenswert für Fisch, zum Beispiel Lachs. Er bleibt saftig und nimmt würzige, rauchige Aromen aus dem Holz auf. Benutzen Sie nur unbehandelte, harte Hölzer. Der Klassiker ist Zeder, auch Obsthölzer und Ahorn eignen sich. Das Holz wird vorab einige Stunden in Wasser gelegt und mit Öl eingepinselt. Legen Sie es über die Kohlen, bis es auf der Unterseite zu rauchen beginnt. Jetzt schieben Sie es auf die "indirekte" Seite des Grills, legen den Fisch auf und lassen ihn bei geschlossenem Deckel garen.

5. Grillpfanne

Sie eignet sich gut für zartes oder klein geschnittenes Grillgut wie Fischfilets oder Gemüsestücke. Besser als Einweg-Grillschalen sind stabile Varianten aus Edelstahl, die wiederverwendet werden können. Was man hineinlegt, gart und bräunt schonend, nimmt aber dabei (im Holzkohlegrill) trotzdem die erwünschten Raucharomen auf.

6. Räucherholz

Chips oder Stücke aus Hartholz wie Hickory, Eiche oder Buche verleihen dem Grillgut ein feines Raucharoma. Sie eignen sich für Holzkohle- und Gasgrills. Die Chips werden vorab in Wasser eingeweicht, so verbrennen sie nicht zu schnell. Holzkohlegrill: Streuen Sie einige Handvoll Chips auf die weißglühende Kohle, und grillen Sie "indirekt" bei geschlossenem Deckel. Gasgrill: Wickeln Sie die Chips in Alufolie, stechen Sie Löcher in das Päckchen, und legen Sie es auf die Hitzebleche oder den Rost über dem Brenner.

7. Päckchen

Käse, Gemüse und Obst, etwa Bananen, gelingen auf dem Grill besonders gut, wenn sie in handliche Päckchen gewickelt sind. Im Inneren entfaltet sich das volle Aroma, nichts kann am Rost festkleben oder austrocknen. Mit ins Päckchen kommen Knoblauch, Zwiebeln, Gewürze, Kräuter und andere Geschmackszutaten. Verwenden Sie Alufolie oder Backpapier zum Einwickeln. Im Papier bitte nur "indirekt" und bei nicht zu großer Hitze grillen. Eine exotische Alternative sind Bananenblätter.

8. Marinade

Marinieren Sie Grillfleisch immer selbst, statt es fertig eingeschweißt zu kaufen. Fertigware enthält oft Zusatzstoffe und viel Öl. Die Herkunft des Fleisches bleibt meist unklar. Qualität und Frische lassen sich unter dem Soßen-Einerlei in der Folie nicht beurteilen. Wenn Sie selbst marinieren, wissen Sie dagegen, was Sie essen. Marinieren Sie "trocken" mit frischen Kräutern und Gewürzen oder mit wenig, dafür hochwertigem Öl als Basis.


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