{{suggest}}


Stevia

Der Süßstoff stammt aus den Blättern der Stevia-Pflanze. Er ist hitzestabil und lässt sich zum Kochen und Backen verwenden

25.11.2015
Stevia, Süßpflanze

300-mal süßer als Zucker: Stevia


Die aus Südamerika stammende Pflanze Stevia ist hierzulande auch als Honigblatt oder Süßkraut bekannt. Extrakte aus den Blättern der Pflanze, sogenannte Steviaglykoside, süßen etwa 300-mal stärker als Zucker und sind praktisch kalorienfrei. Sie dienen deshalb als Süßungsmittel.

Stevia ist hitzestabil und eignet sich zum Kochen und Backen. Mit Stevia gesüßte Lebensmittel empfinden manche als gewöhnungsbedürftig, da sie einen bitteren, an Lakritze erinnernden Nachgeschmack besitzen.

Zulässige Höchstgrenze festgesetzt

Derzeit gelten in Europa Höchstgrenzen, innerhalb derer der Verzehr als unbedenklich gilt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat für Stevia die Tagesdosis (Acceptable Daily Intake, ADI) von vier Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht festgesetzt. Anders ausgedrückt: Ein Erwachsener mit einem Gewicht von 70 Kilogramm darf jeden Tag bis zu 280 Milligramm Stevia zu sich nehmen.

In Deutschland ist es erst seit Dezember 2011 erlaubt, Auszüge aus Stevia als Süßstoff zuzusetzen. In Ländern wie Brasilien und Japan ist Stevia schon seit Jahrzehnten als Nahrungsmittelzusatz und Zuckerersatz erhältlich.