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Stimmt alles mit meiner Bauchschlagader?

Männern ab 65 Jahren zahlen die Krankenkassen eine Untersuchung der Aorta. Wie diese abläuft und warum sie wichtig ist

von Rieke Winter; Beratung: Dr. Patricia Schaub, Fachärztin für Gefäßchirurgie, Limburg, 10.04.2019
Mann beim Bauch-Ultraschall

Eine Ultraschall-Untersuchung zeigt, ob mit der Bauchschlagader alles in Ordnung ist


Baucharortenaneurysma

Eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader (Bauchaorten-Aneurysma) kommt vor allem bei älteren Männern vor. Auch Rauchen, Bluthochdruck, schlechte Blutfettwerte und eine familiäre Belastung erhöhen das Risiko.
Ein Bauchaorten-Aneurysma entsteht fast immer, ohne dass man etwas davon spürt. Hat das Aneurysma eine bestimmte Größe erreicht, kann es platzen.
Das ist lebensgefährlich!
Mit einer einfachen Ultraschalluntersuchung lässt sich der Gefäßschaden früh erkennen. Falls nötig, wird das Aneurysma durch eine Operation ausgeschaltet und so die Gefahr gebannt.

1. Ab zum Arzt! Zur Ultraschall-Untersuchung

Sowohl Haus- als auch Fachärzte können die Ultraschall-Untersuchung der Bauchaorta vornehmen. Sie ist völlig schmerzfrei.

2. Die Untersuchung

Der Arzt ermittelt durch Ultra­schall den Durchmesser der Aorta an ihrer dicksten Stelle

3. Die Behandlung

Es gibt zwei OP-Verfahren für Bauchaorten-Aneurysmen

Bauchaortenaneurysma

Endovaskuläre Methode:

Mithilfe eines Gefäßkatheters schiebt der Arzt ein Stent-Implantat bis zum Aneurysma vor.
Blut fließt nur noch durch das Implantat. Das Aneurysma ist ausgeschaltet.

Kunststoffprothese

Offene Methode:

Der Chirurg ersetzt die erweiterte Bauchschlagader durch eine Kunststoffprothese.


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