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Thrombose im Bein

Verstopft ein Blutgerinnsel eine Vene, kann das die Lunge in Gefahr bringen. Wie eine Thrombose entsteht und wie sie behandelt wird

von Andrea Grill, 17.07.2019
Frau hält sich das Bein

Die Wade schmerzt und ist druckempfindlich? Das können Anzeichen für eine Thrombose sein


So entsteht ein Thrombus

Infografik gesunde Vene

Gesunde Vene: Blut, hier mit roten Blutkörperchen und Blutplättchen (blau), fließt durch eine geöffnete Venenklappe in Richtung Herz.

Infografik das Blut gerinnt

Blutgerinnsel: Das Blut gerinnt meist im Bereich der Venenklappe, es bildet sich ein Thrombus. Wird er größer, kann er das Gefäß verstopfen. Oder es löst sich ein Teil, gelangt in die Lunge und blockiert dort ein Gefäß.

Die Risikofaktoren

• Längere Bettruhe

• Größere Operation in den vergangenen Wochen

• Aktive Krebs­erkrankung

• Einnahme von Hormonpräparaten

• Schwangerschaft

• Frühere Thrombose oder Lungenembolie

• Krampfadern

• Veranlagung

• Übergewicht

Infografik Rötung am Bein

Die Warnzeichen

Schmerz: Die Wade schmerzt und ist druckempfindlich.

Schwellung: Der Unterschenkel oder das ganze Bein schwillt an.

Rötung: Die Haut kann überwärmt und gerötet sein.

Gehen Sie bei einem dieser Warnzeichen sofort zum Arzt!

Nicht immer sind alle Warnzeichen vorhanden. Typisch ist aber, dass nur ein Bein betroffen ist.

Was bei der Therapie wichtig ist

Infografik Arzt

Beim Arzt:

Nach der Diagnose verordnet der Arzt gerinnungshemmende Medikamente (evtl. auch Schmerzmittel) und eine Kompressionstherapie. Anfangs erfolgt die Kompression durch einen Verband mit elastischen Binden, dann durch Kompressionsstrümpfe.

Infografik Apothekerin

In der Apotheke:

Fachpersonal berät Sie zur Einnahme der Medikamente. Außerdem passt es die Kompressions­strümpfe individuell an und gibt Tipps zu geeigneten Hilfsmitteln, etwa Anziehhilfen.

Infografik Joggen

Das können Sie tun:

Nehmen Sie die Medikamente zuverlässig ein, tragen Sie die Strümpfe, bewegen Sie sich regelmäßig! Intensivere sportliche Aktivitäten sollten Sie mit dem Arzt absprechen.

Fachliche Beratung: Dr. Jutta Schimmelpfennig, Leiterin der AG Thrombose der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie; Martina Meckel, PTA aus Oestrich-Winkel


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