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Blase gelaufen: Was tun?

In der Regel reicht bei einer Blase am Fuß ein Spezial-Pflaster. Welche Besonderheit bei Diabetes gilt, erklärt Apothekerin Barbara Später

von Dr. Sabine Haaß, 21.07.2017
Barbara Später

Barbara Späher ist Apothekerin in Trier


Blasen entstehen, wenn die Haut längere Zeit durch Druck oder Reibung belastet wird. Eine typische Stelle: die Fersen. Bei einer Blase lösen sich die oberen von den unteren Hautschichten. In den Spalt sickert Gewebsflüssigkeit.

Kleine Blasen versorgen Sie am besten mit einem Blasenpflaster aus der Apotheke. Es polstert die Stelle, schützt die Haut vor weiterem Druck und fördert die Heilung. Ist die Blase offen: erst desinfizieren, dann Pflaster aufkleben.

Wichtig: Viele, vor allem ältere Diabetiker haben Durchblutungsstörungen in den Füßen. Auch die Empfindungsnerven sind oft geschädigt. Beides zusammen führt dazu, dass sich aus kleinen Wunden rasch tiefe, entzündete Geschwüre entwickeln können.

Daher sollte jeder Diabetiker, vor allem wenn er bereits Fußprobleme hat oder unter Durchblutungsstörungen bzw. Nervenschädigungen leidet, selbst kleine Verletzungen oder Druckstellen rasch dem Arzt zeigen. Auch bei Rötungen um die Blase und bei Schmerzen bitte unverzüglich zum Arzt gehen.

Gut passende, eingelaufene Schuhe schützen beim Wandern ebenso vor Blasen wie faltenfrei sitzende Socken. Und wenn es irgendwo scheuert oder drückt, kann ein Anti-Blasen-Stift helfen: Er hinterlässt einen feinen Fettfilm auf der Haut, der weiterem Reiben und damit einer Blase vorbeugt.


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