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Fettstoffwechselstörungen

Ungünstige Blutfettwerte schaden den Gefäßen. Oft lassen sie sich mit einigen Maßnahmen bessern

06.05.2016
Die richtige Beratung im Fitnessstudio

Sport und eine gesunde Ernährung können den Fettstoffwechsel normalisieren


Bei einer Fettstoffwechselstörung weicht die Zusammensetzung der Fette im Blut von den Normanteilen ab: der Gesamtcholesterinspiegel kann erhöht sein, ebenso der Anteil am schädlichen LDL-Cholesterin oder Triglyzeriden. Außerdem kann der Wert beim HDL-Cholesterin, das als vorteilhaft gilt, zu niedrig sein. Oft liegt eine Kombination aus mehreren dieser Einzelstörungen vor.

Bei der primären Fettstoffwechselstörung liegt eine genetische Veranlagung den erhöhten Werten zugrunde. Sind Krankheiten die Ursache, sprechen Mediziner von einer sekundären Fettstoffwechselstörung. Vor allem Übergewicht und Typ-2-Diabetes führen dazu, dass der Fetthaushalt aus dem Lot gerät. Bei Diabetes sind deswegen oft auch die Blutfettwerte zu hoch. Aber auch andere Ursachen, zum Beispiel Erkrankungen der Leber, können den Fettanteil im Blut ansteigen lassen.

Der erhöhte Anteil an Fetten in den Adern erhöht das Risiko für Ablagerungen an den Gefäßwänden. Diese wiederum können zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Auch Diabetes begünstigt, dass diese Kalkablagerungen entstehen. Deswegen ist es für Menschen mit der Zuckerkrankheit besonders wichtig, Fettstoffwechselstörungen in den Griff zu kriegen.

Gesund ernähren, abnehmen, viel bewegen

Fettstoffwechselstörungen lassen sich behandeln. Ob eine Therapie nötig ist, hängt unter anderem vom individuellen Herz-Kreislauf-Risiko ab. Der Arzt wird das im Einzelfall gemeinsam mit dem Patienten entscheiden. Bei den sekundären Formen steht die Behandlung der Auslöser im Vordergrund. Dabei sind Maßnahmen ohne Medikamente die erste Wahl, um den Fettstoffwechsel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das sind vor allem eine gesunde Ernährungsweise, der Abbau von Übergewicht sowie mehr Bewegung.

Bessern sich trotz dieser Lebensstiländerungen die Blutfettwerte nicht ausreichend, können Medikamente zum Einsatz kommen – bevorzugt Präparate aus der Gruppe der Statine.