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Morbidität

Die Morbidität gibt Aufschluss, wie oft eine Krankheit innerhalb einer bestimmten Gruppierung vorkommt

26.05.2015
Menschenmenge

Morbidität: Wie häufig ist eine Krankheit pro 100.000 Einwohner?


Die Morbidität (von lateinisch morbidus = krank) ist ein statistischer Begriff, der vor allem in medizinischen Studien verwendet wird. Sie gibt an, wie verbreitet eine Erkrankung in einer Bevölkerungsgruppe ist. Mit Hilfe der Morbidität lässt sich abschätzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung für den Einzelnen ist.

Die Morbidität wird meist bezogen auf 10.000 oder 100.000 Menschen angegeben. Sie wird bestimmt durch die Zahl der bereits Erkrankten (Prävalenz) und die Zahl der Neuerkrankungen (Inzidenz) innerhalb einer festgelegten Zeitspanne, zum Beispiel eines Kalenderjahres.

Nicht zu verwechseln ist die Morbidität mit der Mortalität. Dieser Begriff wird ebenfalls in der medizinischen Forschung benutzt. Die Mortalität gibt an, wie viele Todesfälle innerhalb eines bestimmten Zeitraums in einer bestimmten Stichprobe oder Bevölkerungsgruppe auftreten.