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Nebennieren

Die beiden Nebennieren bilden verschiedene Hormone – darunter Stresshormone wie Adrenalin und Sexualhormone

aktualisiert am 15.07.2016
Nieren und Nebennieren

Die Nebennieren (in der Grafik lila) steuern den Hormonhaushalt mit


Bei den Nebennieren handelt es sich um Hormondrüsen. Sie produzieren unter anderem Hormone, die an der Blutdruckregulation beteiligt sind, außerdem Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin, aber auch Corticoide wie Cortisol (auch: Kortisol) und Sexualhormone.

Die beiden Nebennieren heißen so, weil sie der rechten und linken Niere wie kleine Kappen aufsitzen. Mit den Nieren selbst und ihrer Funktion haben sie nichts zu tun.

Cortisol wirkt auf verschiedene Arten im Körper und kann dabei die Stoffwechseleinstellung von Menschen mit Diabetes beeinflussen. Cortisol bremst die Verwertung von Glukose und fördert die Bildung von Zucker. Dadurch kann Cortisol dazu beitragen, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt. Es ist beispielsweise für hohe Blutzuckerwerte am Morgen mit verantwortlich.

Erkrankungen der Nebennieren können den Hormonhaushalt verändern und damit Folgeleiden nach sich ziehen. Beim Conn-Syndrom zum Beispiel veranlasst ein Tumor in der Nebenniere, dass diese vermehrt Aldosteron produziert. Dieses Hormon reguliert den Blutdruck mit. Ein Aldosteron-Überschuss kann den Druck in den Gefäßen erhöhen und Bluthochdruck auslösen.