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Rauchen

Nikotinkonsum zählt zu den gesundheitsschädlichsten Lastern überhaupt. Bei Diabetes ist Rauchen doppelt tückisch, weil es die Gefahr von Folgeerkrankungen erhöht

30.03.2016
Rauchen ist ein Risikofaktor bei der Darmkrebsentstehung

Tabakrauch enthält neben Nikotin zahlreiche giftige und krebsfördernde Stoffe


Rauchen ist schädlich. Es erhöht unter anderem das Risiko für Asthma, chronischen Husten und eine COPD, fördert Unfruchtbarkeit, lässt die Haut vorzeitig altern, begünstigt einen Grauen Star.

Raucher erkranken deutlich häufiger an bestimmten Krebsarten. Im Tabakrauch sind zahlreiche krebserregende Substanzen nachgewiesen.

Außerdem fördert Zigarettenkonsum Ablagerungen in den Blutgefäßen (Arteriosklerose). Da Menschen mit Diabetes für diese anfällig sind, lohnt es sich für sie besonders, das Laster bleiben zu lassen. Die Ablagerungen erhöhen das Risiko für zahlreiche diabetische Folgeerkrankungen wie Netzhautschäden, Nieren- und Nervenerkrankungen sowie für einen Herzinfarkt.

Umgekehrt haben Raucher ein deutlich erhöhtes Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. Das liegt vermutlich daran, dass Nikotinkonsum die Insulinwirkung verschlechtert, was wiederum der Ausgangspunkt für diese Form der Zuckerkrankheit ist.

Mit dem Rauchen aufzuhören lohnt sich deshalb aus zahlreichen Gründen. Vielen fällt es dennoch schwer, ihr Laster aufzugeben, weil das Nikotin ebenso wie andere Stoffe in Zigaretten süchtig macht.

Wer nicht alleine vom Rauchen lassen kann, wendet sich am besten an seinen Arzt. Hilfsmittel wie Nikotinpflaster oder Nichtraucher-Kurse können Aufhörwillige beim Projekt "Rauchfrei" unterstützen.