{{suggest}}


Rezeptor

Rezeptoren sind Bindungsstellen bei Körperzellen. Sie dienen dazu, Informationen aufzunehmen und weiterzugeben oder bestimmte Prozesse in der Zelle auszulösen

aktualisiert am 04.08.2016
Glukoseabsorption

Insulin (grün) dockt an Rezeptoren (lila) an. Zuckermoleküle (gelb) gelangen so in die Zelle


Der Begriff "Rezeptor" (lateinisch: recipere = aufnehmen) bezeichnet in der Biologie bestimmte Bindungsstellen an der Oberfläche von Körperzellen, über die beispielsweise Botenstoffe ihre Wirkung entfalten.

Insulin dockt an Rezeptoren von Zellen an

Das blutzuckersenkende Hormon Insulin etwa bindet sich an Rezeptoren von Muskelzellen. Darauf öffnen sich diese für den Traubenzucker (Glukose) aus dem Blut und nehmen diesen auf.

Glukoseabsorption

Manche Rezeptoren wandeln biochemische Informationen in für Nervenzellen verständliche Signale um, etwa bei den Sinneszellen. Andere Rezeptoren reagieren beispielsweise auf Hitze oder Druck und können so ein Schmerzempfinden in den Nervenzellen auslösen.

Manche Medikamente blockieren gezielt Rezeptoren

Bestimmte Medikamente blockieren gezielt die Wirkung spezieller Rezeptoren. So werden etwa Betarezeptorenblocker (Betablocker) eingesetzt, um einen zu hohen Blutdruck oder zu schnellen Herzschlag zu behandeln.