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Hautpflege

Bei Diabetes ist die Haut oft trocken und spröde. Die richtige Pflege hilft, unsere kostbare Hülle zu schützen

17.11.2016
Hautpflege

Die Haut verwöhnen – bei Diabetes ist das doppelt wichtig


Die Haut von Menschen mit Diabetes ist oft trocken und spröde, neigt zu Jucken und Schuppenbildung. Außerdem ist sie anfälliger für verschiedene Hautkrankheiten einschließlich Infektionen.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Erhöhte Blutzuckerwerte, wie sie bei Diabetes vorliegen, können zum einen die Durchblutung der Haut beeinträchtigen. Außerdem können sie die Nerven schädigen, die die Aktivität der Schweiß- und Talgdrüsen steuern. Das lässt die Haut austrocknen. In den so entstandenen Rissen siedeln sich leichter Bakterien an, die der Körper aufgrund einer beeinträchtigen Immunabwehr bei Diabetes schlechter bekämpfen kann.

Sorgfältige Hautpflege ist deswegen bei Diabetes wichtig. Auf folgende Punkte lohnt es sich zu achten:

1. Reinigung

Idealerweise nur kurz und lauwarm duschen. Am besten rückfettende Seifen und Syndets dabei verwenden, die die Haut nicht austrocknen lassen.

2. Abtrocknen

Heftiges Rubbeln vermeiden. Besser vorsichtig mit dem Handtuch abrubbeln, um die Haut nicht zu verletzen.

3. Eincremen

Nach jedem Duschen die Haut mit Emulsionen vom Typ Wasser-in-Öl eincremen, die auch reichlich Feuchthaltefaktoren wie Harnstoff (Urea) oder Kollagen enthalten. Sehr trockene Haut können Sie mit pflegenden Ölen behandeln. Für die Nacht empfehlen sich fett- und nährstoffreiche Nachtcremes.

4. Fuß-Vorsorge

Die Extremitäten sind bei beeinträchtigter Haut besonders gefährdet. Tägliche Pflege der Füße und Kontrolle auf Verletzungen sind deswegen wichtig. Worauf es im Detail ankommt, lesen Sie hier.

In der Apotheke gibt es Pflegemittel, die Menschen mit Diabetes besonders gut vertragen. Ausführliche Informationen, wie Diabetiker die Haut im Sommer und Winter richtig schützen, finden Sie in unserem Hautpflege-Spezial.