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Juckreiz (Pruritus)

Trockene Haut und Juckreiz können Begleiterscheinungen eines Diabetes sein. Sorgfältige Hautpflege beugt vor und lindert die Symptome

aktualisiert am 24.10.2017
Frau kratzt sich am Arm

Hohe Blutzuckerwerte lassen die Haut austrocknen und jucken


Juckreiz – medizinischer Fachausdruck "Pruritus" – begleitet viele Krankheiten. Nicht nur Leiden der Haut wie Neurodermitis, sondern auch Erkrankungen der inneren Organe, zum Beispiel der Leber, können Juckreiz auslösen.

Bei Diabetes kann Juckreiz als Folge einer schlechten Stoffwechseleinstellung auftreten. Juckreiz kann zusammen mit anderen typischen Symptomen auch ein erster Hinweis auf einen noch nicht erkannten Diabetes sein. Der Grund dafür ist, dass hohe Blutzuckerwerte die Haut austrocknen lassen und Infektionen begünstigen. Auch Nervenschädigungen infolge des Diabetes können eine Rolle spielen. Zusätzlich kann eine falsche Hautpflege der Haut Feuchtigkeit entziehen.

Häufig sind:

  • Juckreiz am ganzen Körper, ohne dass Hautveränderungen zu sehen sind.
  • Über den Körper verteilte Knötchen, die aufhören zu jucken, wenn sie aufgekratzt werden, oder andere Hautveränderungen.
  • Juckreiz im Genitalbereich, vor allem bei Frauen, ausgelöst durch eine Infektion mit Hefepilzen (Candida).

Eine Verbesserung der Stoffwechseleinstellung kann Hautprobleme lindern und die Gefahr von Infektionskrankheiten verringern. Wichtig ist auch eine sorgfältige Pflege mit milden, rückfettenden Reinigungsprodukten und Pflegepräparaten, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen. Anhaltenden Juckreiz sollte der Arzt abklären.