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Mykose

Mykosen sind Pilzinfektionen. Das Risiko für diese ist bei Diabetes erhöht

aktualisiert am 24.03.2017
Badeschlappen gegen Fußpilz

Mykose: Das Schwimmbad ist ein häufiger Ansteckungsort


Eine Mykose ist der medizinische Fachausdruck für eine durch Pilze ausgelöste Infektion. Betroffen sein können Haut, Schleimhäute, Fuß- und Fingernägel sowie innere Organe.

Ein Diabetes kann Pilzerkrankungen begünstigen. Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte beeinträchtigen das Immunsystem, zudem haben Patienten oft eine trockene und rissige Haut. Das kann die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen.

Möglich sind zum Beispiel Pilzinfektionen der Schleimhäute im Mund (Mundsoor) und im Genitalbereich (Vaginalmykose). Verursacher sind hier häufig Hefepilze der Gattung Candida, insbesondere Candida albicans.

Auch ein Pilzbefall der Zehenzwischenräume und der Fußnägel kommt bei Diabetes oft vor. Typisch für Fußpilz sind Juckreiz, Schuppung und Rötung. Die Symptome können jedoch auch fehlen, manchmal ist nur eine mehlstaubartige Schuppung sichtbar.

Angegriffene Haut ist eine Eintrittspforte für Krankheitserreger, die gerade an den Füßen bei Diabetes zu Infektionen und schweren chronischen Wunden führen können. Patienten sollten deshalb ihre Haut besonders an den Füßen regelmäßig kontrollieren, um Fußpilz oder andere Schäden rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.