Sechs Tipps für ein gesundes Herz

Kuscheln, Singen, Zähne putzen: Sechs überraschende Erkenntnisse darüber, wie Sie Ihr Pumporgan schützen können

von Daniela Pichleritsch, 18.12.2017
Stimmung: Schnelle Musik macht glücklich

Klassische Musik ist gut für den Blutdruck


1. Musik hören

Klassische Musikstücke, etwa von Bach oder Mozart, senkten bei Versuchen der Universität Bochum die Herzfrequenz und den Blutdruck. Oder probieren Sie Entspannungs- oder Meditationsmusik. "Jede Musik, die einen zur Ruhe kommen lässt, tut dem Herzen gut", sagt Karl-Heinz Ladwig, Professor für Psychosomatische Medizin am Helmholtz Zentrum München und Beiratsmitglied der Deutschen Herzstiftung.

2. Selber singen

Schmettern unter der Dusche? Davon könnte Ihr Herz profitieren. Weil Singen Stress abbaut. Im Chor ein Lied anzustimmen tut womöglich besonders gut. Nicht nur wegen des Gemeinschafts­gefühls. Untersuchungen zufolge kann Singen im Chor die Abwehrkräfte stärken. Manche Forscher vermuten, dass das kontrollierte Atmen beim gemeinsamen Singen für das Herz so gesund sein könnte wie etwa Yoga-Atemübungen.

3. Piksen lassen

Lassen Sie sich im Oktober, spätestens im November gegen Grippe impfen. So sind Sie für die nächste Grippewelle im Winter gewappnet. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass die Grippe­impfung auch vor Herzproblemen schützen kann. Die jährliche Impfung wird bei Diabetes ohnehin empfohlen und von den Kassen bezahlt.

4. Den Garten pflegen

Mal wieder Zeit, das Laub zu rechen? Ihr Herz dürfte sich darüber freuen. Laut einer schwedischen Studie mit mehr als 4000 älteren Teilnehmern senken Alltagstätigkeiten wie regelmäßiges Gärtnern oder Heimwerken das Herzinfarktrisiko um 27 Prozent.

5. Bürstchen verwenden

Putzen Sie die Zähne sorgfältig, auch die Zahnzwischenräume. Zum Beispiel mit Bürstchen oder Zahnseide. Fragen Sie den Zahnarzt, was sich für Sie eignet. Mit einer sorgfältigen Zahnpflege beugen Sie Entzündungen im Mund vor. Vermutlich schädigen Entzündungsstoffe die Innenhaut der Arterien. Das begünstigt die Entwicklung einer Arterienverkalkung und erhöht etwa das Herzinfarktrisiko.

6. Öfter kuscheln

Nehmen Sie sich Zeit, um mit der oder dem Liebsten zu kuscheln. Studien zeigen: Liebevolle Berührungen, etwa Umarmungen oder Händchenhalten, können Blutdruck, Puls und den Stresshormon-Pegel senken. Vermutlich mit ein Grund, warum Menschen in glücklichen Beziehungen seltener herzkrank werden.


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