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Basal unterstützte orale Therapie (BOT)

Die basal unterstützte orale Therapie dient dazu, erhöhte Blutzuckerwerte bei Typ-2-Diabetes zu behandeln. Patienten spritzen zusätzlich zu Tabletten einmal täglich Insulin

aktualisiert am 14.09.2016
Frau nimmt Medikament mit Milch ein

Bei der BOT nehmen Patienten Tabletten ein – und spritzen einmal täglich Insulin


Die basal unterstützte orale Therapie (BOT) ist ein Therapieschema zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Ein Arzt kann das Verfahren verordnen, wenn der Blutzucker sich mit Tabletten nicht mehr ausreichend senken lässt. Bei der BOT spritzt der Patient zusätzlich zu den Tabletten einmal täglich ein lang wirkendes Insulin (Basalinsulin).

Das gespritzte Insulin hat die Aufgabe, den nahrungsunabhängigen Grundbedarf des Körpers über bis zu 24 Stunden abzudecken. Dadurch kann das noch vorhandene körpereigene Insulin, unterstützt durch die Tabletten, wieder besser zu den Mahlzeiten wirken.

Der Patient kann bisher gewohnte Tabletten weiter einnehmen und benötigt nur einmal am Tag Insulin. Deswegen ist diese Kombinationstherapie ein relativ einfaches Behandlungsschema, wenn ein Diabetespatient auf Insulin umsteigen muss. Sie ist vor allem für Patienten geeignet, bei denen die Blutzuckerwerte am Morgen erhöht sind. Allerdings kann es durch die Insulindosis vermehrt zu Unterzuckerungen kommen, auch wenn das Risiko bei der BOT dafür geringer ist als bei anderen Kombinationstherapien.

Basal unterstützte orale Therapie (BOT)