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Insulinantikörper

Der Körper bildet unter Umständen Antikörper gegen Insulin – sowohl gegen fremdes als auch gegen eigenes

27.01.2016
Insulin richtig spritzen

Der Körper kann gespritztes Insulin als fremd wahrnehmen


Um Fremdkörper abzuwehren, bildet das menschliche Immunsystem Antikörper. Diese Eiweißverbindungen binden dann beispielsweise den Eindringling an sich oder markieren ihn für Fresszellen und machen ihn auf diese Weise unschädlich. Antikörper dienen vor allem zum Schutz vor Krankheiten.

Insulinantikörper richten sich gegen Insulin, das als fremd erkannt wird, zum Beispiel gespritztes Rinder- oder Schweineinsulin in der Diabetesbehandlung. Die Folge kann eine Insulinallergie sein. Diese ist aber sehr selten. Neben den Antikörpern gegen körperfremdes Insulin gibt es auch Insulinautoantikörper (IAA). Letztere wenden sich nicht gegen gespritztes, sondern gegen das körpereigene Insulin und können bei Typ-1-Diabetes auftreten, vor allem bei Kindern.