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Insulinödem

Zu Beginn einer Insulintherapie können Wassereinlagerungen auftreten. In der Regel verschwinden sie mit der Zeit

27.05.2016
Insulin richtig spritzen

Insulin-Therapie: Anfangs kann sich manchmal der Flüssigkeitshaushalt verschieben


Beginnen Diabetespatienten eine Insulintherapie, kann sich verstärkt Flüssigkeit einlagern. Dabei können Schwellungen entstehen, die als Ödeme bekannt sind. Sie bilden sich, weil Insulin die Ausscheidung von Kochsalz verringert. Es wird vermehrt im Körper zurückgehalten und bindet Wasser.

Dieser Effekt kann noch dadurch verstärkt werden, dass wegen der durch Insulin verbesserten Stoffwechsellage die Glukoseausscheidung und der damit verbundene Flüssigkeitsverlust über den Urin zurückgehen. Insulinödeme bilden sich oft von selbst zurück. Da jedoch auch andere Ursachen zu Ödemen führen können, sollten Betroffene ihren Arzt darauf ansprechen.