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Kurz wirkendes Insulin

Ein kurz wirkendes Insulin spritzen Menschen mit Diabetes zu den Mahlzeiten, um den Blutzuckeranstieg danach abzufangen

23.04.2015
Insulin spritzen

Kurz wirkendes Insulin wird vor allem zu den Mahlzeiten gespritzt


Praktisch alle Patienten mit Typ-1-Diabetes sowie viele mit Typ-2-Diabetes müssen Insulin spritzen, um ihre Blutzuckerwerte zu senken. Dabei stehen verschiedene Arten zur Verfügung. Kurz wirkend heißen dabei Insulinpräparate, die für eine Dauer von höchstens sechs Stunden den Blutzuckerspiegel beeinflussen, im Einzelfall auch länger.

Im Gegensatz dazu gibt es Mischinsuline und lang wirkende Insuline, die über eine wesentlich längere Zeitspanne den Blutzucker senken.

Kurz wirkende Insuline kommen vor allem im Rahmen einer intensivierten konventionellen Insulintherapie (ICT) zum Einsatz. Diese Behandlungsform ist heute Standard bei Typ-1-Diabetes.

Bei ihr spritzen die Patienten ein länger wirkendes Insulin, das im Tagesverlauf den Grundbedarf des Körpers abdeckt. Zu den Mahlzeiten spritzen die Betroffenen zusätzlich ein kurz wirkendes Insulin. Dieses soll dabei helfen, die akuten Blutzuckeranstiege nach dem Essen abzufangen. In welchem Abstand vor einer Mahlzeit Patienten das Insulin am besten spritzen, sprechen sie mit ihrem Arzt ab. Auch in anderen Fällen, wenn die Werte zu hoch sind, können die Patienten kurz wirkendes Insulin dazu nutzen, um den Blutzuckerspiegel zu korrigieren.