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Kurz wirkendes Insulin

Ein kurz wirkendes Insulin spritzen Menschen mit Diabetes zum Beispiel zu den Mahlzeiten, um den Blutzuckeranstieg danach abzufangen

aktualisiert am 18.05.2021

Eine Therapie mit Insulin kommt vor allem bei Menschen mit Typ-1-Diabetes zum Einsatz, um die Blutzuckerwerte zu senken. Aber auch bei Menschen mit Typ-2-Diabetes kann Insulin im Krankheitsverlauf nötig werden.

Es gibt verschiedene Arten von Insulin. Kurz wirkend heißen dabei Insulinpräparate, die für eine Dauer von wenigen Stunden den Blutzuckerspiegel beeinflussen.

Im Gegensatz dazu gibt es Mischinsuline und lang wirkende Insuline, die über eine längere Zeitspanne den Blutzucker senken.

Kurz wirkende Insuline werden zum Beispiel im Rahmen einer intensivierten konventionellen Insulintherapie (ICT) verwendet.

Bei ihr spritzen die Patienten ein länger wirkendes Insulin, das im Tagesverlauf den Grundbedarf des Körpers abdeckt. Zu den Mahlzeiten spritzen die Betroffenen zusätzlich ein kurz wirkendes Insulin. Dieses soll dabei helfen, die akuten Blutzuckeranstiege nach dem Essen abzufangen. In welchem Abstand vor einer Mahlzeit Patienten das Insulin am besten spritzen, sprechen sie mit ihrem Arzt ab.

Kurz wirkendes Insulin wird auch genutzt, um kurzzeitig zu hohe Blutzuckerspiegel zu korrigieren.