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Mischinsulin

Mischinsuline bestehen aus kurz und lang wirkendem Insulin. Sie kommen zum Beispiel in der konventionellen Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes zum Einsatz

09.11.2014
Insulinpatrone einsetzen

Mischinsuline enthalten kurz und lang wirkendes Insulin


Mischinsuline – auch Kombinationsinsuline genannt – vereinen Insuline mit verschiedener Wirkungsdauer, also kurz und lang wirkendes Insulin. Sie sind deshalb vor allem bei stabilem Blutzuckerverlauf geeignet. Es gibt sie in verschiedenen Mischungsverhältnissen. Bei der Angabe des Mischungsverhältnisses steht an erster Stelle der Anteil des kurz wirkenden und an zweiter Stelle der des lang wirkenden Insulins (z.B. 30/70).

Bei der Therapie des Typ-2-Diabetes werden sie im Rahmen der konventionellen Insulintherapie (CT) eingesetzt. Sie ist vor allem für Menschen mit einem geregelten Tagesablauf geeignet. Der Nachteil der Behandlung mit Mischinsulinen ist, dass sie weniger flexibel ist als beispielsweise die intensivierte Insulintherapie.