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Normalinsulin

Normalinsulin bezeichnet kurz wirkende Insuline in der Diabetes-Therapie, die keine Stoffe enthalten, welche die Wirkdauer verändern

08.06.2015
Essendes Paar

Normalinsuline fangen Blutzuckeranstiege nach den Mahlzeiten ab


Normalinsulin (der früher gebräuchliche Begriff dafür lautet Altinsulin) ist eine Bezeichnung für ein schnell und kurz wirksames Insulinpräparat ohne Verzögerungsstoffe. Es wird im Rahmen einer intensivierten konventionellen Insulintherapie vor dem Essen gespritzt und soll den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit auffangen. Außerdem lassen sich mit Normalinsulin erhöhte Blutzuckerwerte korrigieren.

Die Wirkung tritt nach rund 30 Minuten ein und erreicht je nach Dosis nach ungefähr zwei bis drei Stunden ihren Höhepunkt. Die Dauer der Wirkung hängt auch von der Höhe der Dosis ab und beträgt vier bis acht Stunden. Als Normalinsulin wird heute hauptsächlich synthetisch hergestelltes Humaninsulin verwendet.

Eine Alternative zum Normalinsulin sind kurzwirkende Insulinanaloga. Bei ihnen handelt es sich um gentechnisch geringfügig abgewandelte Formen des Insulins. Sie wirken innerhalb von wenigen Minuten.