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Resorption

Gespritztes Insulin geht vom Unterhautfettgewebe aus ins Blut über. Dieser Vorgang heißt in der Biologie "Resorption"

05.04.2016
Insulin spritzen

Wird Insulin in den Bauch gespritzt, tritt es schneller ins Blut über als bei Gesäß oder Oberschenkel


Der Begriff "Resorption" kommt vom lateinischen Wort "resorbere", was "aufsaugen" bedeutet. Resorption bezeichnet im medizinischen Sinne die Aufnahme von Stoffen, etwa von Nährstoffen oder Arzneimitteln, in den Körper sowie in Gewebe und Zellen. Die Aufnahme in den Körper kann über den Verdauungstrakt, über Haut und Schleimhaut oder die Lunge geschehen.

Menschen mit Diabetes begegnet dieser Ausdruck vor allem in Bezug auf Insulin. Dieses wird beispielsweise mittels Pen ins Unterhautfettgewebe gespritzt und von dort ins Blut resorbiert. Resorptionsstörungen können etwa auftreten, wenn das Insulin in verhärtete Stellen, sogenannte Spritzhügel, gespritzt wird. Dann tritt es deutlich zu langsam über. Wird es dagegen versehentlich in den Muskel gespritzt, wird es aus diesem deutlich schneller ins Blut aufgenommen.

Traubenzucker (Glukose) wird vom Darm ins Blut resorbiert. Bestimmte Medikamente sowie Fette oder Ballaststoffe verlangsamen oder blockieren die Aufnahme von Zucker.