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Was „smarte“ ­Insulinpens können

Die Diabetes-Technologie wird immer vernetzter. Apotheker Ralph Laves aus München erklärt, was digitale Insulinpens können

von Dr. Sabine Haaß, 10.11.2020

Der technische Fortschritt macht's möglich: Nicht nur ­Zuckermessgeräte und Insulinpumpen können Menschen mit Diabetes bei der Therapie inzwischen digital unterstützen. Auch Insulinpens werden immer "smarter" ("schlauer"). Schon länger sind Pens erhältlich, die auf einem kleinen Display die letzte abgegebene Insulin­dosis und die seither vergangene Zeit anzeigen — sehr hilfreich, wenn man mal nicht mehr weiß, ob man sich sein Insulin gespritzt hat und wie viel.

Neuere Pens können noch viel mehr. Sie speichern bis zu 1000 Injektionen mit Datum, Uhrzeit und Dosis. Außerdem signalisieren sie, etwa durch einen Piepton, wenn die gewählte Insulinmenge vollständig abgegeben oder die Pennadel verstopft ist, das Insulin oder die Batterie zur Neige geht. Die Injektionsdaten lassen sich ans Smartphone (auch an das der Eltern) oder den Computer des Arztes übertragen, mittels einer App oder Software auswerten und mit den Daten aus Zuckermessgeräten zum digitalen Diabetes-Tage­buch kombinieren.

In der Entwicklung sind smarte Aufsätze für Pens, einschließlich Einmalpens, die ebenfalls Daten übermitteln können. Auf diese Weise sollen sich dann auch einfachere Pens mit Messgeräten und Auswertungssoftware ver­netzen lassen.


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