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Glück auf Rezept:
Ich bin richtig glücklich, wenn ...

... ich nach gut geschlafner Nacht / am frühen Morgen bin erwacht / Ein Haferl Kaffee auf dem Tisch / dazu ’ne Semmel, knusperfrisch - das schreibt Evelyn S. aus München

von Dr. Eckart von Hirschhausen, 08.11.2016
Kabarettist Dr. Med. Eckart von Hirschhausen

Dr. med. Eckart von Hirschhausen


Dr. med. Eckart von Hirschhausen, Arzt und Kabarettist, analysiert für Leser des Diabetes Ratgeber individuelle Glücksmomente und stellt für jeden das passende Glücksrezept aus:

Liebe Evelyn,

danke für Ihr Morgen-Gedicht! Sie haben Recht, kleine Rituale sind echte Glücksmomente und ein guter Start in den Tag. Ihr Gedicht erinnert mich an eine "Glücksübung", die mein Freund und Trainerkollege Jens Corssen empfiehlt: die "Bettkantenübung". Wie ein Tag verläuft, entscheidet sich oft an der Bettkante. Nicht umsonst sagt man, "ich bin mit dem falschen Bein aufgestanden". Der Schwung, mit dem ich aus dem Bett komme, trägt mich durch den Tag, oder er reicht kaum über den Bettvorleger hinaus.

Die meisten Menschen beginnen den Tag mit einem negativen Gefühl: Hass auf den Wecker. Ohne sich Gedanken darüber zu machen, welcher Idiot denn den Wecker gestellt hat! Wenn ich aufstehen muss, sollte ich aufstehen. Wenn ich liegen bleiben kann, bleib ich liegen. Aber alles dazwischen ist von Übel. Wer wider besseres Wissen liegen bleibt, beginnt den Tag im wahrsten Sinne mit einer "Niederlage". Und dieser halben Stunde hechtet man den ganzen Tag gefühlt hinterher.

Corssen empfiehlt, sich an der Bettkante kurz klar zu werden: Wofür stehe ich heute auf? Und es dann auch zu tun! Mit dem Gedanken: Heute freue mich auf das und das, dafür will ich heute da sein, darauf will ich achten – ein Ziel, ein klarer Kopf, und dann folgen einem die Beine automatisch. Auch über den Bettvorleger!

Dazu ein Witz: Die Mutter klopft an die Zimmertür ihres Sohnes: "Peter, du musst aufstehen!" Peter: "Ach Mutti, lass mich noch fünf Minuten schlafen." Die Mutter (nach fünf Minuten): "Peter, jetzt musst du aber wirklich endlich aufstehen, du musst zur Schule!" Darauf wieder Peter: "Ich will nicht zur Schule! Die Lehrer sind blöd, die Schüler ärgern mich, warum muss ich denn dahin?" Die Mutter: "Steh jetzt endlich auf, Peter. Du bist 46 Jahre alt und du bist der Schuldirektor!"


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