ACE-Hemmer

Medikamente aus der Gruppe der ACE-Hemmer werden vor allem zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzschwäche eingesetzt
aktualisiert am 09.01.2015

ACE-Hemmer hemmen die Bildung von Angiotensin II

W&B/Martin Ley

ACE-Hemmer werden in erster Linie zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzschwäche eingesetzt. Sie hemmen das Angiotensin-converting-Enzym (ACE). Dadurch blockieren sie die Umwandlung von Angiotensin I in das gefäßverengende Angiotensin II. Das hat verschiedene Effekte. Unter anderem sinkt die Gefäßspannung und damit auch der Blutdruck.

Bei Patienten mit Diabetes können ACE-Hemmer zudem die Entstehung und das Fortschreiten eines Nierenschadens (diabetische Nephropathie) verzögern. Dabei spielen neben der blutdrucksenkenden Wirkung noch andere Eigenschaften der ACE-Hemmer eine Rolle. Deshalb werden sie bei Patienten mit diabetischem Nierenschaden manchmal auch dann eingesetzt, wenn die Blutdruckwerte nicht erhöht sind.

Zu den möglichen Nebenwirkungen der ACE-Hemmer zählt trockener Reizhusten. In diesem Fall kann oft auf einen Wirkstoff aus der Gruppe der Angiotensin-Rezeptor-Blocker ausgewichen werden.


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