Diuretika

Diuretika sind harntreibende Medikamente. Sie werden gegen verschiedene Leiden verschrieben. Einige Mittel können den Zuckerstoffwechsel stören

18.02.2015
Tabletten

Diuretika fördern die Wasserausscheidung und senken den Blutdruck


Diuretika sind Medikamente, die die Harnausscheidung anregen. Sie werden in erster Linie verschrieben bei:

Diuretika fördern die Ausscheidung von Wasser über die Nieren. Dadurch wird einerseits das Herz entlastet und zum anderen der Blutdruck gesenkt. Meist werden auch bestimmte Mineralstoffe wie zum Beispiel Natrium, Kalium oder Chlorid vermehrt ausgeschieden. Das hängt jedoch vom einzelnen Präparat ab.

Einige Diuretika erhöhen Blutzuckerwerte

Es gibt verschiedene Diuretika-Klassen, die an unterschiedlichen Stellen der Nieren angreifen – unter anderem stark wirkende Schleifendiuretika (Wirkstoff zum Beispiel Furosemid), weniger stark wirkende Thiazid-Diuretika, sowie Kalium-sparende Diuretika.

Einige Diuretika können sich auf die Blutzuckerwerte auswirken. Wer seinen Diabetes mit Insulin oder Tabletten behandelt und Diuretika einnimmt, sollte deshalb mit seinem Arzt Rücksprache halten, ob und wann er seine Dosierung anpassen muss.