Diabetischer Nierenschaden: Verlauf und Symptome

Die diabetische Nephropathie entwickelt sich schleichend, schmerzlos und schreitet häufig über viele Jahre unbemerkt fort
aktualisiert am 26.09.2016

In der Regel sollten Diabetiker einmal jährlich ihre Nierenwerte überprüfen lassen

istock/Alexander Raths

Mediziner unterscheiden zwei grundsätzliche Stadien der Erkrankung:

1. Nierenschädigung mit normaler Nierenfunktion

In diesem Stadium finden sich bereits erhöhte Albuminwerte im Urin. Je nach Menge wird dabei zwischen einer Mikro- und Makroalbuminurie unterschieden. Die Serumkreatininwerte befinden sich noch im Normbereich.

2. Nierenschädigung mit Niereninsuffizienz

Hier unterscheiden Mediziner je nach Ausprägung zwischen einer leichten, mäßigen, hochgradigen und terminalen Niereninsuffizienz. Letztere ist das Endstadium der Nierenschwäche. Der Patient benötigt eine Dialysebehandlung oder eine Nierentransplantation.

Nierenschaden: Warnzeichen treten erst spät auf

Symptome macht ein diabetischer Nierenschaden meist erst, wenn er schon weit fortgeschritten ist. Dazu können zählen:

  • Nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Juckreiz
  • Kopfschmerzen
  • Wassereinlagerungen, vor allem in den Beinen
  • Gewichtszunahme
  • Veränderung der Hautfarbe
  • Übelkeit, Erbrechen

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