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Nierenschwelle

Ab einem bestimmten Zuckergehalt in den Blutgefäßen beginnen die Nieren diesen verstärkt über den Urin abzugeben. Dieser Wert heißt Nierenschwelle

aktualisiert am 26.09.2017
Urinprobe

Der Zucker im Harn lässt sich mit einem Urintest nachweisen


Der Urin ist bei gesunden Menschen weitgehend zuckerfrei. Erst ab einer bestimmten Höhe des Blutzuckerspiegels tritt Traubenzucker (Glukose) vermehrt in den Urin über. Damit versucht der Körper, den erhöhten Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Normalerweise liegt diese Nierenschwelle bei rund 180 mg/dl (10 mmol/l). Während der Schwangerschaft sinkt die Nierenschwelle, im höheren Alter steigt sie auf etwa 200 mg/dl (11,1 mmol/l).

Erhöhte Zuckerwerte im Urin können einen ersten Hinweis auf einen Diabetes liefern. Die Harnzuckerkontrolle diente früher zur Überprüfung des aktuellen Blutzuckerspiegels bei Diabetespatienten. Heute spielt sie diesbezüglich keine Rolle mehr. Zum einen fällt der Test erst ab einem relativ hohen Blutzuckerspiegel positiv aus. Außerdem lassen sich mit ihm keine Unterzuckerungen erfassen. Diabetespatienten können ihre Zuckerwerte zudem auf einfachere Weise selbst bestimmen.