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Pyelonephritis

Die Pyelonephritis ist eine Nierenbeckenentzündung. Dabei gelangen meist Bakterien über die Harnleiter in das Nierenbecken

aktualisiert am 02.08.2016
Frau im Bikini

Niere: Über die Harnwege kann es zu Entzündungen kommen


Pyelonephritis ist der Fachbegriff für Nierenbeckenentzündung, eine Erkrankung des Nierenbeckens. Pyelon ist griechisch für "Becken". Als Nierenbecken bezeichnen Mediziner das trichterförmig erweiterte obere Ende des Harnleiters, in das die Nierenkörperchen den aus dem Blut gefilterten Urin abgeben.

Ursache einer Pyelonephritis ist meist eine aufsteigende Harnwegs-Infektion. Dabei gelangen Bakterien aus der Blase über den Harnleiter in das Nierenbecken.

Grafik der Niere und des Nierenbeckens

Typische Symptome sind hohes Fieber, Schüttelfrost, starke Schmerzen in der Seite und schweres Krankheitsgefühl. Bei unzureichender oder verspäteter Behandlung kann die akute Entzündung einen chronischen Verlauf nehmen. Mögliche Komplikationen sind eine Blutvergiftung (Sepsis) und Nierenversagen.

Eine Pyelonephritis kann durch verschiedene Faktoren begünstigt werden, zum Beispiel durch Blasenentleerungsstörungen. Auch ein schlecht eingestellter Diabetes erhöht das Risiko für Harnwegsinfekte und Nierenbeckenentzündungen.

Die Behandlung einer Pyelonephritis erfolgt in der Regel mit Antibiotika. Auch ausreichend trinken ist wichtig, um die Harnwege zu spülen. Zudem gilt es die Ursachen der Entzündung zu beseitigen.