Osteoporose

Osteoporose ist der medizinische Fachbegriff für Knochenschwund. Dieser erhöht die Gefahr von Knochenbrüchen. Ein Mix an Maßnahmen kann davor schützen

aktualisiert am 29.03.2017

Aktivsein stärkt die Knochen


Bei Osteoporose führt eine Störung des Knochenstoffwechsels dazu, dass das innere Gerüst der Knochen allmählich ausdünnt. Masse und Festigkeit des Knochens nehmen ab. Das erhöht die Gefahr von Brüchen.

Im Alter ist die Osteoporose häufig, zudem sind bedeutend mehr Frauen als Männer betroffen. Doch zeichnet sich bei Letzteren eine Zunahme der Erkrankungshäufigkeit ab. Knochenschwund wird gefördert durch Veranlagung, bestimmte Lebensstilfaktoren, darunter zu wenig Bewegung und kalziumarme Ernährung, sowie die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren. Bestimmte Medikamente und eine Reihe von Erkrankungen können ebenfalls eine Osteoprose begünstigen.

Auch Diabetes – Typ-1-Diabetes wie Typ-2-Diabetes – erhöht die Osteoporose-Gefahr. Warum das so ist, ist aber noch unklar. Neben Veränderungen im Zucker- und Fettstoffwechsel, die auch die Knochenbildung beeinflussen, tragen möglicherweise Durchblutungsstörungen zum Knochenschwund bei.

Zum Schutz vor Osteoporose ist viel Bewegung wichtig. Auch eine Ernährung mit Kalzium und Vitamin D gilt als knochenfreundlich. Weitere Risikofaktoren wie Rauchen und Alkoholkonsum sollten nach Möglichkeit vermieden werden.

Besteht bereits Knochenschwund, sind die oben erwähnten Lebensstilmaßnahmen ebenfalls empfehlenswert. Zudem können verschiedene Medikamente den Knochenaufbau fördern beziehungsweise einen Abbau bremsen.