Stresshormone

Verschiedene Botenstoffe, die der Körper unter Stress verstärkt freisetzt, tragen dazu bei, die Blutzuckerwerte zu erhöhen

aktualisiert am 12.02.2018
Streß im Büro

Menschen mit Diabetes müssen bei Stress besonders auf die Blutzuckerwerte achten


Unter Stress und bei besonderen Belastungen setzt der Körper Hormone frei, die den Kreislauf aktivieren und Energiereserven mobilisieren. Blutdruck und Herzfrequenz steigen unter der Wirkung der Stresshormone an, um die Zellen besser mit Sauerstoff und Energie versorgen zu können. Die wichtigsten Stresshormone sind Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol.

Stress kann Blutzuckerspiegel erhöhen

Diese Hormone sind quasi Gegenspieler des Insulins und können den Blutzucker erhöhen. Sie bewirken, dass Zucker in der Leber neu gebildet wird (Glukoneogenese) und in das Blut gelangt. Deshalb müssen Diabetiker in Stress-Situationen besonders auf ihre Stoffwechseleinstellung achten.

Stresshormone bei Unterzucker ausgeschüttet

Stresshormone werden auch im Verlauf einer Unterzuckerung ausgeschüttet, um Zuckerreserven im Körper freizusetzen. Adrenalin und Noradrenalin lösen dabei im Allgemeinen Symptome wie schnellen Puls, Blässe oder Zittern aus.