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Symptome eines Schlaganfalls

Einem Schlaganfall gehen oft typische Warnzeichen voraus. Auch wenn sie nur flüchtig auftreten: Nehmen Sie die Symptome ernst und rufen Sie den Notarzt

aktualisiert am 26.01.2017
Mann mit Gesichtslähmung durch Schlaganfall

Gesichtslähmungen können auf einen Schlaganfall hinweisen


Wenn plötzlich eines oder mehrere dieser Symptome auftreten, sollte sofort der Arzt oder Notarzt verständigt werden. Das gilt auch, wenn sich die Symptome von alleine wieder bessern oder zurückbilden.

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1. Plötzliche Schwäche oder Lähmung eines Arms oder Beins derselben Körperseite sind häufig Zeichen eines Schlaganfalls. Wenn der Schlaganfall die linke Gehirnhälfte betrifft, führt das zu Ausfallerscheinungen auf der rechten Körperseite und umgekehrt. Eine Halbseitenlähmung nennen Ärzte auch "Hemiparese".

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2. Plötzlich auftretende Gangunsicherheit bis hin zu Stürzen können ebenso wie plötzlicher starker Schwindel Zeichen eines Schlaganfalls sein.

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3. Eine halbseitige Lähmung einer Gesichtshälfte ist häufiges Symptom eines Schlaganfalls. Sie kann leicht oder stark ausgeprägt sein. Typisch ist ein Hängen des Mundwinkels auf einer Seite (was beim Lächeln oft besonders deutlich wird) oder ein hängendes Augenlid. Eine Gesichtslähmung kann aber auch viele andere Ursachen haben.

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4. Sprach- und Sprechstörungen, die plötzlich auftreten, können auf einen Schlaganfall hinweisen. Es kann sowohl zu reinen Störungen des Sprechens kommen, bei denen der Betroffene zum Beispiel undeutlich oder verwaschen spricht, als auch zu Sprachstörungen. Je nach betroffenem Hirnbereich können sich diese so äußern, dass der Patient Schwierigkeiten hat, die richtigen Worte zu finden, Worte verwechselt oder mitunter auch einen starken Rededrang hat.

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5. Plötzlich auftretende Missempfindungen auf einer Körperseite, aber auch zum Beispiel eine plötzliche Schwäche der Hand, bei der Betroffene etwa die Kaffeetasse beim Frühstück nicht mehr halten können, sind mögliche Hinweise auf einen Schlaganfall.

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6. Sehstörungen treten im Rahmen eines Schlaganfalls häufig auf. Dabei kann es sich um Doppelbilder handeln, aber auch um eine vorübergehende Erblindung auf einem Auge. Auch ein Gesichtsfeldausfall ist möglich. Bei einer Schädigung in der rechten Gehirnhälfte kann dann beispielsweise die linke Hälfte des Gesichtsfeldes beider Augen ausfallen. Das Gesichtsfeld ist der Bereich, der bei unbewegt geradeaus gerichtetem Blick wahrgenommen wird.

TIA: Der kleine Schlaganfall

Einem Schlaganfall gehen nicht selten so genannte "TIA" voraus (Transitorische Ischämische Attacken, zu deutsch: vorübergehende Blutleere-Attacken). Von einer TIA ist die Rede, wenn sich die Symptome innerhalb von 24 Stunden zurückbilden. Meist verschwinden sie aber wieder nach einigen Minuten oder ein bis zwei Stunden.


Die TIA ist unbedingt ernst zu nehmen. Denn häufig ist sie der Vorbote eines echten Schlaganfalls. Außerdem kommt es beim Schlaganfall auf jede Sekunde an. Deswegen nicht abwarten, ob die Beschwerden wieder verschwinden, sondern gleich den Notarzt (Notruf 112) anrufen.


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