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Trampolin: Macht fit und gute Laune

Sitzen, gehen, hüpfen: Ein Trampolin lässt sich vielseitig benutzen. Tipps zu Kauf und Trainingsbeginn

von Andrea Grill, 27.10.2014

Es ist rund, hat sechs Beine – und verwandelt Erwach­sene binnen Minuten in fröhliche Kinder. Wer ist nicht in seiner Kindheit ausgelassen auf einem Trampolin gehüpft? Dieses unbeschwerte Vergnügen können Sie sich zurückholen – mit einem Zimmertrampolin. Und keine Sorge: Sie müssen keine wilden Luftsprünge machen. Auf dem gespannten Tuch kann man sanft wippen und schwingen, walken und sogar joggen.

Die elastische Sprungmatte bewirkt, dass man beim Abfedern wie von selbst nach oben schwingt. Dadurch steht nicht Anstrengung im Vordergrund, sondern Spaß. "Wer regelmäßig aufs Trampolin geht, verbessert seine Körperspannung und gewinnt Ausdauer und Kraft", sagt Professor Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln. Auch der Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System profitieren. Zudem schonen die gefederten Bewegungen die Gelenke. Deshalb ist Trampolin-Training auch bei Übergewicht günstig. Senioren profitieren laut Froböse, indem sie Gleichgewicht und Koordination schulen. "Diabetiker, die Nervenschäden oder andere Begleiterkrankungen haben, sollten sicherheitshalber vorab mit ihrem Arzt sprechen", rät der Experte.

Trampolin: Für jeden Typ das richtige

Beim Kauf eines Mini-Trampolins ist gute Qualität wichtig. Billigmodelle federn schlechter und leiern bald aus. Gute Geräte (ab etwa 150 Euro) haben hochwertige Sprungmatten, die lange elastisch bleiben. Sie werden für unterschiedliche Gewichtsklassen und mit abschraubbaren oder klappbaren Füßen angeboten.

Zu sportlichen Benutzern passen Trampolins mit Metallfedern, während eine Aufhängung mit Gummibändern weicher und gelenkschonender ist. Wer Probleme mit dem Gleichgewicht hat, kann spezielle Griffe für einen sicheren Halt dazukaufen. Mit etwa einem Meter Durchmesser und knapp 30 Zentimetern Höhe braucht ein Zimmertrampolin wenig Platz, normale Raumhöhe genügt. Wichtig ist ein sicherer Abstand zu scharfen Kanten, Glasvitrinen und ähnlichen Gefahrenquellen.

Untrainierte sollten nicht einfach loshüpfen

Auch wenn es verlockend ist: Untrainierte sollten beim ersten Trampolin-Test nicht gleich aufsteigen und loshüpfen. Zur Gewöhnung stellt man sich stabil darauf und verlagert das Gewicht von einem Bein aufs andere. Klappt das gut, kann man mit locker schwingenden Armen wippen. Fortgeschrittene gehen oder joggen. Und wer es sich zutraut, darf natürlich auch hüpfen. Mit einem Theraband oder kleinen Hanteln lässt sich das Training variieren. Ausführliche Infos und Übungsanleitungen gibt es in verschiedenen Ratgebern.

Trampolin-Übungen

Für Einsteiger: Sitzen

Wer sich Stehen auf der Sprungmatte nicht zutraut, kann auch sitzend viele Übungen machen.

Trampolin-Übungen

Für Fortgeschrittene: Gehen

Die weiche Federung ermöglicht gelenkschonen­des Walken und Joggen.

Trampolin-Übungen

Für Profis: Hüpfen

Das sportliche Auf und Ab ist ein effektives Ganzkörper-Training.


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