Unterzuckerung: Warnzeichen und Symptome

Eine Unterzuckerung macht sich mit typischen Warnzeichen und Symptomen bemerkbar – diese können aber auch ausbleiben

aktualisiert am 14.01.2015
Kopfschmerzen

Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen: Mögliche Zeichen von Unterzucker


Im Rahmen der Gegenregulation, mit der der Körper die Unterzuckerung zu beseitigen versucht, können zahlreiche verschiedene Symptome auftreten. Diese können sich von Mensch zu Mensch stark unterscheiden.

Häufige Warnzeichen einer beginnenden Unterzuckerung sind:

  • Schwitzen
  • Herzjagen
  • Blässe um Mund und Nase
  • Heißhunger
  • Weite Pupillen
  • Zittern

Sinkt der Zuckerspiegel weiter, führt der Energiemangel im Gehirn zu Anzeichen wie:

  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Sprach- und Sehstörungen

Symptome, die auf eine fortgeschrittene Unterzuckerung und einen ausgeprägten Energiemangel der Gehirnzellen hinweisen, sind beispielsweise:

  • Verhaltensstörungen (Aggressivität)
  • Bewusstseinsstörungen
  • Koordinationsstörungen
  • Krampfanfälle

Nächtliche Unterzuckerungen haben gewöhnlich zur Folge, dass der Betreffende aufwacht. Ein Hinweis auf eine unbemerkt gebliebene Unterzuckerung während des Schlafes kann es sein, wenn man durchgeschwitzt aufwacht, Kopfschmerzen hat und Alpträume hatte.

Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörungen: Schulung hilft

Kritisch ist es, wenn das körpereigene Alarmsystem wegen häufiger Unterzuckerungen oder durch einen langjährigen Diabetes abgestumpft ist. Als Folge davon können die Frühwarnzeichen einer Unterzuckerung immer schwächer werden und schließlich sogar ganz ausbleiben. Betroffene bemerken die Unterzuckerung dann erst durch die Symptome, die der Zuckermangel bei extrem niedrigen Blutzuckerwerten im Gehirn verursacht. In speziellen Schulungen trainieren solche Patienten, ihren Körper aufmerksam zu beobachten und Warnhinweise einer Unterzuckerung richtig zu deuten.


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