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Diabetes durch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Auch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, wie etwa Tumore oder Entzündungen, können Diabetes auslösen. Dieser wird gelegentlich als Diabetes Typ 3c bezeichnet.

von Alexandra von Knobloch; Diabetes Ratgeber, 30.04.2020

Grundsätzlich können alle Erkrankungen, die die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse stören, zu Diabetes führen. Dazu gehören insbesondere chronische Entzündungen der Bauchspeicheldrüse. Ihnen geht oftmals eine akute Entzündung voraus. Chronische Entzündungen hängen häufig mit übermäßigem Alkoholkonsum zusammen. Auch eine Krebserkrankung wirkt sich natürlich auf die Bauchspeicheldrüse aus.

Weitere Erkrankungen können die Funktion der Bauchspeicheldrüse stören. So etwa die Hämochromatose. Bei der vererbten, aber behandelbaren Eisenspeicherkrankheit lagert der Körper vermehrt Eisen ein, das man über die Nahrungsmittel aufnimmt.

Bei der vererbten Erkrankung Mukoviszidose entsteht im Körper, also auch in der Bauchspeicheldrüse, zäher Schleim, der die Insulinbildung stört. Rund 30 Prozent der Patienten erkranken deshalb etwa um das 12. Lebensjahr herum an einem Diabetes.


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