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Dr. Dietrich Tews

Schwankende Werte, Unterzucker, Überzucker: Ob Typ 1, Typ 2 oder eine andere Form – Diabetes lässt bei so manchem Patienten Rätsel aufkommen. Unser Zucker-Detektiv Dr. Dietrich Tews findet für fast jedes Problem eine Lösung und für fast jedes Phänomen eine Erklärung. Er ist Diabetologe in Gelnhausen in Hessen. Lesen Sie knifflige Fragen und Antworten – und rätseln Sie mit.

Typ-1-Diabetes

Sofort bewusstlos bei einer Unterzuckerung: Was ist da passiert?
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Sofort bewusstlos bei einer Unterzuckerung: Was ist da passiert?
Vera M. (51), Typ-1-Diabetes:
"Ich habe öfter Unterzuckerungen, bemerke sie aber rechtzeitig und bekomme sie mit Traubenzucker in den Griff. Kürzlich erlitt ich eine Hypo, die so schwer war, dass ich gleich bewusstlos wurde. Wie kommt so was? Und wie kann ich das in Zukunft verhindern?"

Das sagt Dr. Tews: "Ich nehme an, dass Sie schon in den Tagen vor der schweren Unterzuckerung öfter tiefe Werte von unter 70 mg/dl (3,9 mmol/l) hatten. Um den Blutzuckerspiegel zu heben, hat Ihr Körper seine Zuckerreserven in der Leber völlig aufgebraucht. Bei der letzten Hypoglykämie war der Speicher leer, und sie führte direkt in die Bewusstlosigkeit. Mein Rat: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie etwas weniger Insulin spritzen sollten, um zu niedrige Blutzuckerwerte zu vermeiden."

Wieso erhöht das Kistenschleppen meinen Blutzucker?
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Wieso erhöht das Kistenschleppen meinen Blutzucker?
Victoria S. (17), Berufsschülerin, Typ-1-Diabetes:
"Seit Kurzem arbeite ich stundenweise im Lager eines Supermarktes und muss Kisten schleppen. Ansonsten sitze ich an der Kasse. Meine Werte sind aber trotz der körperlichen Arbeit im Lager mittags erhöht, obwohl sie ja eigentlich durch Bewegung sinken sollten. Warum? Und was sollte ich ändern?"

Das sagt Dr. Tews: "Das körperliche Arbeiten ist neu für Sie. Bis Sie gelernt haben, sich im Lager zurechtzufinden, bedeutet das Stress. In solchen Situationen schüttet der Körper das Stresshormon Adrenalin aus. Dieses wirkt dem Insulin entgegen. Die Folge: Der Blutzucker steigt. Was tun? Mittags die Werte kontrollieren und nach gewohnten Regeln korrigieren. An den Insulin-Einstellungen für Lagertage würde ich noch nichts ändern. Wahrscheinlich pendelt sich alles ein, wenn Sie Routine haben."

Wieso schwankt mein Blutzucker im Monatszyklus?
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Wieso schwankt mein Blutzucker im Monatszyklus?
Julia S. (28), Typ-1-Diabetes:
"Während meiner Menstruation habe ich meist niedrigere Blutzuckerwerte als in den Tagen davor. Kann das sein, und wie kann man das erklären? Haben Sie einen Tipp für mich, wie ich durchgehend gute Werte erreichen kann?"

Das sagt Dr. Tews: "Die Hormonschwankungen im weiblichen Monatszyklus wirken sich oft auf die Blutzuckerwerte aus. Viele Frauen mit Diabetes messen drei bis fünf Tage vor der Menstruation erhöhte Werte. Während der Regelblutung haben sie wiederum niedrigere. Dokumentieren Sie eine Zeit lang Ihre Blutzuckerwerte. Lässt sich ein Muster ausmachen, kann man etwa je nach Zyklusphase die Dosis des lang wirkenden Insulins anpassen. Dann müssen Sie nicht ständig korrigieren."

Neues Insulin: Wenn ich Vollkornbrötchen esse, ­unterzuckere ich. Was tun?
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Neues Insulin: Wenn ich Vollkornbrötchen esse, ­unterzuckere ich. Was tun?
Martin G. (28), Typ-1-Diabetes:
"Ich spritze seit Kurzem ein Insulin, das superschnell wirkt. Meine Blutzuckerspitzen nach der Mahlzeit bekomme ich so besser in den Griff. Allerdings sinken meine Werte bei bestimmten Lebensmitteln, etwa Vollkorn, so rasch, dass ich unterzuckere. Ich spritze vor der Mahlzeit. Sollte ich das ändern?"

Das sagt Dr. Tews: Das sagt Dr. Tews: "Schön, dass Sie Ihre Blutzuckerwerte mit dem schnellen Insulin verbessern konnten. Allerdings sollte die neue Therapie natürlich nicht dazu führen, dass Sie öfter Unterzuckerungen bekommen. Lebensmittel, die viele Ballaststoffe enthalten, zum Beispiel Vollkornbrot, lassen den Blutzucker langsamer ansteigen. Probieren Sie bei solcher Nahrung doch tatsächlich mal aus, nach der Mahlzeit zu spritzen, um Unterzucker zu vermeiden. Ansonsten aber weiterhin vor dem Essen."

Wie kann ich hohe Blutzuckerwerte nach dem Essen verhindern?
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Wie kann ich hohe Blutzuckerwerte nach dem Essen verhindern?
Roland H. (62), Typ-1-Diabetes:
"Ich habe seit Kurzem einen Sensor, der fortlaufend meinen Zucker misst. Mich erstaunt, wie hoch die Werte nach den Mahlzeiten steigen. Weil ich gute Blutzuckerwerte haben möchte, spritze ich oft noch Insulin hinterher, unterzuckere dann aber manchmal. Was tun?"

Das sagt Dr. Tews: "Dass der Blutzucker nach Mahlzeiten steigt, ist normal. Selbst bei Menschen ohne Diabetes. Liegen Ihre Werte zwei Stunden nach dem Essen wieder im angestrebten Bereich, ist alles in Ordnung. Vorher sollten Sie in der Regel kein Insulin zur Korrektur spritzen. Sonst besteht die Gefahr von Unterzucker. Tipp: Ist Ihr Blutzucker vor der Mahlzeit nicht zu tief, können Sie schon ein paar Minuten vor dem Essen Insulin spritzen. Dann steigt der Blutzucker meist nicht so stark. Besprechen Sie das mit Ihrem Arzt."

Wieso habe ich nach ­unruhigen Nächten hohe Blutzuckerwerte?
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Wieso habe ich nach ­unruhigen Nächten hohe Blutzuckerwerte?
Ulrike S. (43), Typ-1-Diabetes:
"Ich habe gerade ziemlich viel Stress in der Arbeit. Manchmal nehme ich ihn sogar mit ins Bett. Die Folge: Ich werde nachts wach, grübele, liege stundenlang wach. In solchen unruhigen Nächten ist mein Blutzucker morgens meist viel zu hoch. Warum? Und: Was tun?"

Das sagt Dr. Tews: "Schlafstörungen können tatsächlich den Blutzucker erhöhen. Der Grund: Der Körper schüttet in unruhigen Nächten Stresshormone aus, die dem Insulin entgegen wirken. Das zu ändern, ist leichter gesagt als getan: Wichtig ist, den Stresspegel zu senken — auch der Gesundheit im Allgemeinen zuliebe. Versuchen Sie abends zur Ruhe zu kommen. Dabei helfen etwa Entspannungsübungen oder Spaziergänge. Dann könnten sich auch die Zuckerwerte morgens verbessern."

Typ-2-Diabetes

Hohe Werte am Morgen: Was tun?
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Hohe Werte am Morgen: Was tun?
Karin S. (75), Typ-2-Diabetes:
"Ich habe seit neun Jahren Diabetes. Ich esse gesund, gehe spazieren und nehme täglich zwei blutzuckersenkende Tabletten ein. Damit bin ich immer gut gefahren. Seit ein paar Wochen habe ich morgens nach dem Aufwachen Werte um 180 mg/dl (10 mmol/l). Wie kann ich das ändern?"

Das sagt Dr. Tews: "Ihre Tabletten reichen vermutlich nicht mehr aus, um zu verhindern, dass Ihr Blutzucker über Nacht steigt. Menschen mit Typ-2-Diabetes, die vor dem Frühstück erhöhte Werte haben, tagsüber aber dank der Medikamente gut eingestellt sind, hilft es oft, abends zusätzlich ein lang wirkendes Insulin zu spritzen. Es wirkt dem nächtlichen Blutzuckeranstieg entgegen, der zu den hohen Morgenwerten führt. Besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, ob diese Behandlung auch für Sie infrage kommt."

Vor dem Schlafengehen steigt mein Blutzucker. Was kann ich tun?
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Vor dem Schlafengehen steigt mein Blutzucker. Was kann ich tun?
Rolf W. (66), Typ-2-Diabetes:
"Vor dem Zubettgehen gegen 22 Uhr habe ich deutlich erhöhte Zuckerwerte. Mein Nüchternzucker am Morgen ist wiederum zu niedrig. Ich spritze vor dem Schlafen ein Langzeitinsulin (Wirkstoff: Glargin) und zu den Hauptmahlzeiten schnelles Insulin. Was sollte ich verändern?"

Das sagt Dr. Tews: "Vermutlich haben Sie abends hohe Werte, weil die Wirkung Ihres Langzeitinsulins, das normalerweise über 24 Stunden wirkt, nachlässt. Das kommt bei manchen vor. Oder Sie müssen die Dosis des kurz wirkenden Insulins fürs Abendessen erhöhen. Da aber Ihre Morgenwerte zu niedrig sind, ist es eventuell sinnvoll, die Dosis des Langzeitinsulins zu verringern und dafür zweimal täglich zu spritzen. Ihr Arzt hilft Ihnen dabei, passende Zeiten und die genaue Dosis herauszufinden."

Frühschoppen: Warum steigt mein Blutzucker?
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Frühschoppen: Warum steigt mein Blutzucker?
Bernd S. (66), Typ-2-Diabetes:
"Ich messe jeden Morgen meinen Blutzucker. Vor dem Frühstück spritze ich dann Insulin, und mittags sind meine Werte wieder im Normbereich. Das ist aber nicht so, wenn ich sonntags zum Frühschoppen gehe. In der Gaststätte trinke ich meist drei Flaschen alkoholfreies Bier. Warum sind meine Werte danach immer so hoch?"

Das sagt Dr. Tews: "Bier — ob mit oder ohne Alkohol — enthält Kohlenhydrate. Etwa 15 Gramm pro halbem Liter, bei Weißbier sogar 25 Gramm. Bei drei Flaschen ist das eine ganze Menge. Bei alkoholfreiem Bier sollten Sie dafür Insulin spritzen, sonst steigt der Blutzucker — wie bei Ihnen. Bei normalem Bier in kleineren Mengen brauchen Sie kein Insulin zu spritzen. Denn Alkohol senkt den Blutzucker. Er hemmt die Zuckerbildung in der Leber."

Nach dem Essen steigt mein Blutzucker sehr stark an. Was tun?
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Nach dem Essen steigt mein Blutzucker sehr stark an. Was tun?
Helga M. (67), Typ-2-Diabetes:
"Ich habe seit ein paar Monaten nach den Mahlzeiten hohe Blutzuckerwerte, obwohl ich mich gesund ernähre und täglich spazieren gehe. Mein Arzt hat schon verschiedene Diabetestabletten verordnet, die ich ausprobiert habe. Doch oft messe ich zwei Stunden nach dem Essen noch 280 mg/dl (15,5 mmol/l). Morgens vor dem Frühstück dagegen sind meine Werte ganz normal."

Das sagt Dr. Tews: "Menschen mit Typ-2-Diabetes, die nach den Mahlzeiten trotz ihrer Tabletten einen hohen Blutzucker haben, hilft zum Beispiel eine supplementäre Insulintherapie (SIT). Sie nehmen ihre Medikamente weiter, und zu den Hauptmahlzeiten spritzen sie ergänzend — also supplementär — ein kurz wirkendes Insulin, das dem Blutzuckeranstieg entgegenwirkt. Fragen Sie Ihren Arzt, ob das auch für Sie eine Option sein könnte. In einer Schulung lernen Sie, wie man Insulin spritzt."

Ich brauche auf einmal weniger Insulin. Was könnte der Grund sein?
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Ich brauche auf einmal weniger Insulin. Was könnte der Grund sein?
Ulli S. (74), Typ-2-Diabetes:
"Ich musste in den vergangenen zehn Jahren vor den Mahlzeiten Insulin spritzen. In den letzten fünf Monaten habe ich wegen privater Sorgen 15 Kilo abgenommen. Seit einem Monat sind meine Blutzuckerwerte sogar oft zu tief, obwohl ich die Insulindosis reduziert habe. Was kann dahinterstecken?"

Das sagt Dr. Tews: "Es ist nicht schön, dass Sie Kummer hatten und dadurch abgenommen haben, aber für Ihren Diabetes-Stoffwechsel ist das geradezu ideal. Durch die Gewichtsabnahme sprechen die Zellen in Ihrem Körper wieder besser auf Insulin an. Und anscheinend produziert Ihre Bauchspeicheldrüse noch genügend davon. Jetzt ist es zwingend nötig, die Insulindosis weiter zu verringern oder das Insulin ganz abzusetzen. Besprechen Sie das schnellstmöglich mit Ihrem Arzt."

Morgens und abends brauche ich Insulin, ­mittags aber nicht. Wieso?
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Morgens und abends brauche ich Insulin, ­mittags aber nicht. Wieso?
Paul W. (68), Typ-2-Diabetes:
"Ich habe bisher zu den Hauptmahlzeiten Insulin gespritzt. Nach dem Mittagessen hatte ich dann oft Unterzuckerungen. Seit Kurzem lasse ich mittags das Insulin weg, morgens und abends spritze ich aber. Meine Werte sind nun optimal. Wie kann es sein, dass ich mittags kein Insulin brauche?"

Das sagt Dr. Tews: "Wir unterliegen einem zirkadianen Rhythmus. Für den Diabetesstoffwechsel bedeutet das, dass der Körper mittags für die gleiche Mahlzeit weniger Insulin braucht als morgens oder abends. Ich kann mir vorstellen, dass Ihre Bauchspeicheldrüse noch etwas Insulin produziert. Es reicht aus, um mittags den Zucker aus dem Essen in die Zellen zu schleusen. Morgens und abends allerdings braucht Ihr Körper mehr Insulin, und Sie müssen zusätzlich spritzen."

Warum habe ich morgens hohe Werte, obwohl ich mich an alle Regeln halte?
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Warum habe ich morgens hohe Werte, obwohl ich mich an alle Regeln halte?
Heidi H. (79), Typ-2-Diabetes:
"Ich habe seit 20 Jahren Typ-2-Diabetes und halte mich an alle Vorgaben meiner Ärztin: Ich nehme die Tabletten, treibe täglich Sport, esse gesund. Ich bin schlank. Doch meine Zuckerwerte am Morgen sind erhöht, obwohl ich dann zwölf Stunden nichts gegessen habe. Wieso ist das so? Was kann ich ändern?"

Das sagt Dr. Tews: "Sie machen alles richtig. Unsere Leber kann selbst Zucker produzieren. Diesen brauchen wir zum Beispiel zwingend an Tagen, an denen wir nichts essen, um den Körper mit Energie zu versorgen. Auch nachts schüttet die Leber Zucker aus. Mangelt es Diabetikern an Insulin, fehlt der Türöffner, um diesen Zucker in die Zellen zu schleusen. Der Blutzucker steigt also. Besprechen Sie daher mit Ihrer Ärztin, ob Sie die Therapie mit Tabletten oder Insulin zur Nacht optimieren sollten."

Muss ich bis an mein Lebensende Insulin spritzen?
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Muss ich bis an mein Lebensende Insulin spritzen?
Gerd H. (81), Typ-2-Diabetes:
"Ich habe seit 15 Jahren Typ-2-Diabetes. Seit fünf Jahren spritze ich Insulin. Zunächst waren es morgens zehn und abends sechs Einheiten. Jetzt sind es nur noch vier bzw. zwei Einheiten. Ich habe einen guten Blutzucker-Langzeitwert. Muss ich bis an mein Lebensende spritzen? Es fällt mir zunehmend schwerer."

Das sagt Dr. Tews: "Es ist sehr ­interessant, dass Sie nur noch sechs Einheiten ­Insulin benötigen und einen guten Blutzucker-Langzeitwert haben. Offenbar haben Sie Ihre Ernährung und Bewegung hervor­ragend optimiert — und dadurch den ­Insulinbedarf gesenkt. Bei einer so geringen Insulinmenge pro Tag ist es oft möglich, die Behandlung mit Insulin gegen eine moderne Therapie mit Tabletten auszutauschen. Lassen Sie sich dazu bitte von Ihrem Arzt beraten."

Kann der Diabetes eigentlich auch wieder verschwinden?
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Kann der Diabetes eigentlich auch wieder verschwinden?
Wolf M. (72), Typ-2-Diabetes:
"Ein Bekannter, 66 Jahre alt, hatte vor ein paar Wochen bei einer ärztlichen Untersuchung einen viel zu hohen Blutzucker. Die Diagnose: Typ-2-Dia­betes. Er hat dann sein Essen umgestellt und geht jetzt jeden Tag zwei Stunden spazieren. Neulich sagte er, dass sein Diabetes weg sei. Kann das sein?"

Das sagt Dr. Tews: "Nein, das ist leider nicht möglich. Typ-2-Diabetes ist eine chronische Erkrankung. Sie bleibt ein Leben lang. Wahrscheinlich ist der Diabetes Ihres Bekannten sehr früh entdeckt worden. Und die Lebensumstellung — kohlenhydratarmes Essen und Bewegung — hält seinen Blutzucker in Schach. Trotzdem sollte Ihr Freund sich weiterhin regelmäßig untersuchen lassen. Es kann sein, dass er irgendwann doch Medikamente nehmen muss."

Ananas gegessen: Erst war der Blutzucker zu hoch, dann zu niedrig. Wieso?
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Ananas gegessen: Erst war der Blutzucker zu hoch, dann zu niedrig. Wieso?
Bodo W. (72), Typ-2-Diabetes:
"Ich habe gestern Abend ­meine erste Unterzuckerung ­erlebt — mit Schweißausbruch und Zittern. Wie kam es dazu? Nachmittags habe ich Ananas gegessen. Vorm Abendessen war mein Blutzucker viel zu hoch. Ich habe dann nach vorgegebenem ­Schema mein Insulin gespritzt."

Das sagt Dr. Tews: "Bei sehr süßen Früchten wie bei Ananas steigt der Blutzucker sehr stark und schnell an. Er geht dann aber auch relativ schnell wieder runter. Das Insulin, das Sie gespritzt hatten, wirkte noch nach, als Ihr Körper den Zucker schon verarbeitet hatte. So kam es zu der Unterzuckerung. Wenn Sie das nächste Mal süße Früchte essen und einen hohen Blutzucker haben, sollten Sie vorsichtiger mit Insulin korrigieren. Besser später noch mal messen und falls notwendig Insulin spritzen."