Traubenzucker (Glukose) ist die Hauptenergiequelle für die Körperzellen, insbesondere für das Gehirn bzw. die Nervenzellen. Die Glukose stammt überwiegend aus den Kohlenhydraten der Nahrung und tritt aus dem Dünndarm ins Blut über.
Das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse produziert und ausgeschüttet wird, schleust die Glukose in die Körperzellen. In der Leber oder auch in den Muskeln kann Glukose in Depots gespeichert werden (Glykogen). Aus diesen Depots wird Glukose freigesetzt, wenn der Energiebedarf steigt (z.B. beim Sport) oder eine Unterzuckerung droht. Die Glykogen-Depots sorgen auch dafür, dass in Zeiten ohne Nahrungsaufnahme (z.B. nachts) genügend Glukose für den Basisbedarf der Zellen verfügbar ist.
Bei der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus ist der Blutzuckerspiegel erhöht und muss – je nach Diabetestyp und Stadium der Krankheit – korrigiert werden. Dies gelingt bei Typ-2-Diabetes vor allem durch Maßnahmen, die das Ansprechen der Zellen auf Insulin verbessern (regelmäßige Bewegung, Abbau von Übergewicht) und durch blutzuckersenkende Medikamente bzw. Insulingaben. Bei Typ-1-Diabetes, dessen Ursache ein Versiegen der körpereigenen Insulinproduktion ist, ist vom Zeitpunkt der Diagnose an eine lebenslange Insulintherapie erforderlich.
www.diabetes-ratgeber.net;
05.08.2005, aktualisiert am 20.07.2011
Bildnachweis: W&B/Schneider & Sporrer
Apotheken Umschau mit den Themen Krankheiten von A-Z>, Symptome, Medikamentencheck, Laborwerte, Heilpflanzen, Hausapotheke, Abnehmen, Gesundheitsvideos, Apothekensuche, Gehirn-Jogging und Sport
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung