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Unterzucker:
Ohne Reue hinterm Steuer

Führerschein mit Diabetes? Bei guten Werten und verantwortungsbewusstem Fahren kein Problem

Frau im Auto zeigt sich zuversichtlich

Vor dem Start gemessen und Traubenzucker in Reichweite? Dann steht der Fahrt nichts im Weg

Herbert M. setzt gerade zum Überholen an, da wird ihm plötzlich schwindelig. Sein Wagen prallt links gegen die Leitplanke, dann nach rechts auf ein anderes Fahrzeug. Zum Glück verläuft der Unfall glimpflich, alle Beteiligten werden nur leicht verletzt. Tests ergeben, dass Herbert M. weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinfluss stand. Sein Blackout am Steuer hatte einen ganz anderen Grund: Unterzucker.

 

M. ist Typ-2-Diabetiker. Ein typischer Fall, wie ihn Rechtsanwalt Gordon Kirchmann aus Wülfrath öfter betreut. „Wer von seinem Diabetes weiß, ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass er am Steuer keine Unterzuckerung bekommt“, sagt Kirchmann.„Wenn ein Diabetiker die Warnzeichen nicht wahrnimmt und nicht rechtzeitig reagieren kann, darf er nicht Auto fahren.“

 

 



Dr. Sabine Haaß / Diabetes Ratgeber; 08.07.2009, aktualisiert am 26.06.2010
Fotolia/klickit/2009

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