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Der richtige Stil für mich

Modische Looks können Sie auch mit ein paar Extrapfunden tragen

von Alexandra von Knobloch; Stylingberatung: Zeynep Jansen, 18.07.2019
Kleid

Grafische Muster wirken edel, der Rock endet an der schmalsten Stelle


Der beste Stil-Tipp besteht darin, die Körperproportionen harmonisch auszugleichen. Das gelingt gut, wenn die Kleidung über die fülligsten Partien hinwegschmeichelt, sie optisch streckt und den Blick auf schöne Stellen lenkt.

Trümpfe ausspielen

Bei üppigen Frauen ist das Dekolleté meist ein Trumpf. V-Ausschnitt oder ein tieferer, runder Ausschnitt sowie plakative Muster am Kragen betonen seine Attraktivität. Trotzdem dezent bleiben: Rüschen, Glitzer oder aufgesetzte Taschen tragen auf. Bei einem schmalen Oberkörper zu ausladenden Hüften sorgt ein breiter Ausschnitt, etwa ein Carmen­oberteil, für Ausgleich.

Sofern hier nicht die dickste Zone des Körpers sitzt, gehört ein weiterer Fokus auf die Taille: etwa durch Wickelkleider oder breite Gürtel.  

Übergewichtige Frauen haben oft schöne Beine und Fesseln. Die sollten sie zeigen. Kleider und Röcke in fließender A-Linie kaschieren kräftigere Oberschenkel. Röcke enden am besten an der schmalsten Stelle, oberhalb oder unterhalb der Knie.

Bei Hosen gilt: Gerade oder leicht ausgestellte Schnitte schmeicheln der Figur. Wer hautenge Jeans mag, kann Hüften und kräftige Oberschenkel mit einem längeren, weiten Oberteil schlanker schummeln.

Hose

Stilwunder: Klare Linien

Bei einer fülligen Körpermitte ist der Lagenlook vorteilhaft. Eine schmale Hose, ein längeres Oberteil und eine leichte Jacke lenken von der O-Form ab. Je exakter die Kanten der einzelnen Kleidungsstücke konturiert sind, desto besser: Klare Linien wirken aufgeräumt und stilvoll. Diesen edlen Touch können dickere Frauen gezielt nutzen. Angefangen bei einem Haarschnitt, der messerscharf abschließt, bis hin zu großen, grafischen Mustern auf der Kleidung. Kleine Muster, verspielte oder rüschige Details wirken dagegen schnell zu verträumt.

Blickfang: Die richtigen Farben

Schwarz macht schlank. Aber längst nicht jeder Teint verträgt sich damit. Passen Kleidungsfarben nicht zur Haut, wirkt sie schnell fahl, ge­rötet oder fleckig. Eine qualifizierte Farbberatung kann Wunder wirken. Gerade Frauen, die ihre Rundungen am liebsten verstecken, erleben oft einen Aha-Effekt. Sie sehen live, dass unauffällige Farben, wie Schwarz, Grau oder Braun, manchmal gar nichts kaschieren.

Zugleich lernen sie, mit wenigen Farbtupfern schöne Höhe­punkte zu setzen. Das müssen nicht immer Tücher sein, auch großer Schmuck beispielsweise ist effektvoll.

Visitenkarte: Haarschnitt

Stil endet nicht mit der Wahl der Garderobe. Bei Frauen setzt die Frisur ein modisches Zeichen. Aber bitte nicht zu verspielt: Erwachsene Frauen im XL-Format sind mit einem präzisen Haarschnitt und einer sichtlich gepflegten Mähne gut bedient. Kurzhaarfrisuren und auch ein freier Nacken wirken zu starken Körperrundungen oft vorteilhaft.

Bei der Farbe gilt wie bei der Kleidung: Sie muss zum Hautton passen. Auch graue Haare können elegant wirken, benötigen jedoch wegen ihrer speziellen Struktur extra viel Pflege.

Highlight: Schöne Schuhe

Vom Stiefel bis zum High Heel: Trendige Schuhe gibt es auch in großen Weiten. Für den perfekten Look dürfen Füße niemals ein­gequetscht sein. Bei Diabetes hat die Passform auch gesundheitliche Aspekte: Liegen Nervenschäden oder Durchblutungsstörungen vor, sollten Sie mit dem Arzt über die Schuhwahl sprechen.

Ein Vorbild für Stilfragen

Grundsätzliche Stylingtipps sind die eine Sache. Doch wie setzt man sie am besten um? Ein Tipp von Stylistin Zeynep Jansen: Lassen Sie sich von Frauen mit einer ähnlichen Körperform wie Ihrer eigenen inspirieren. Fernsehen, Illustrierte und vor allem das Internet mit seinen Blogs und der Bilder-Plattform Instagram bieten Möglichkeiten, auszuloten, ob einem bestimmte Kombinationen stehen und gefallen. Abgucken erlaubt!


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