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Binge Eating

Binge Eating ist eine Essstörung, bei der Betroffene regelrechte Essattacken bekommen. Danach folgen oft Schuldgefühle

aktualisiert am 16.04.2018
Hamburger

Binge Eating: Auf Essattacken folgen häufig Scham und Schuldgefühle


Die Binge-Eating-Störung (binge, engl. = Gelage) ist eine Form der Essstörung. Die Betroffenen haben wiederholt Essattacken, bei denen sie große Mengen Nahrung verschlingen, bis sie völlig übersättigt sind.

Die Essanfälle sind oft mit Schuldgefühlen verbunden, finden häufig heimlich statt. Anders als bei der Bulimie versuchen Menschen mit einer Binge-Eating-Störung aber nicht, nach ihren Essanfällen durch selbst ausgelöstes Erbrechen, Einnahme von Abführmitteln oder Hungern gegenzusteuern. Viele nehmen deshalb zu und werden übergewichtig beziehungsweise fettleibig. Etwa ein Drittel der Betroffenen sind Männer.

Binge Eating: Für Diabetiker eine besondere Belastung

Für Diabetiker ist eine Binge-Eating-Störung eine massive Belastung. Die Therapie des Diabetes ist schwierig, da die Blutzuckerwerte der Patienten stark schwanken. Um die Binge-Eating-Störung zu behandeln, ist ein ganzheitlicher Behandlungsansatz notwendig, der den Diabetes, das Gewicht und die Essstörung einbezieht. Wichtig ist in der Regel eine intensive Psychotherapie.


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