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Diät

Diätformen gibt es viele. Zum Abnehmen ist eine nachhaltige Änderung der Ernährungsgewohnheiten aber besser als ein radikaler Verzicht

aktualisiert am 28.04.2016
Frau in Jeans

Mehr Platz in der Jeans: Doch der Erfolg ist bei Diäten oft nicht von Dauer


Der Duden definiert Diät als eine Ernährungsweise, die auf die Bedürfnisse von Kranken oder Übergewichtigen abgestimmt ist. In der Alltagssprache wird der Begriff vor allem für eine mehr oder weniger starke Einschränkung des Essverhaltens verwendet, die dem Abnehmen dienen soll.

Es gibt verschiedene Diätformen: Bei einigen verzichten Abnehmwillige zum Beispiel weitgehend auf Kohlenhydrate, bei anderen verbannen sie Fette von ihren Tellern. Bei Trennkost sollen wiederum Eiweiße und Kohlenhydrate nicht gemeinsam auf dem Teller landen. Auch wenn die unterschiedlichen Ansätze sich zum Teil widersprechen, können die meisten Methoden für den Einzelnen durchaus erfolgversprechend sein.

Allerdings besteht die Gefahr, dass nach Ende der Diät das verlorene Gewicht wieder auf den Hüften landet, wenn man wieder in seine alten Gewohnheiten zurückkehrt. Dieses Phänomen ist als "Jojo-Effekt" bekannt. Manchmal zeigt die Waage sogar mehr als zu Beginn der Diät an.

Der Jojo-Effekt tritt gerade nach radikalen Kuren auf, weil der Körper bei diesen in eine Art Sparprogramm schaltet. Ist wieder mehr Nahrung im Angebot, speichert er Kalorien verstärkt als Fettpolster. Bei Diäten mit stark eingeschränkter Lebensmittelauswahl kann außerdem ein Nährstoffmangel drohen.

Wer abnehmen möchte, sollte deswegen anstatt auf kurze Diäten mit radikalen Einschnitten besser auf eine langfristige Lebensstiländerung mit gesunder Ernährung und viel Bewegung setzen.

Diäten können trotzdem im Einzelfall sinnvoll sein, um zum Beispiel bei starkem Übergewicht schnelle Erfolge zu erzielen und damit den Gesundheitszustand zu bessern. Allerdings sollte das Vorhaben immer mit einem Arzt abgesprochen werden.