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Mittelmeerküche

Die klassische mediterrane Ernährung besteht aus viel Obst, Gemüse, Fisch und Olivenöl. Sie gilt als gesund und soll das Risiko für Herzkrankheiten verringern

aktualisiert am 11.12.2017
Mittelmeerküche

Olivenöl: Eine wichtige Zutat der mediterranen Küche


Mittelmeer- oder mediterrane Küche ist ein Sammelbegriff für die klassischen Ernährungsweisen in südeuropäischen Ländern wie Italien, Spanien oder Griechenland. Diese gelten aus gesundheitlicher Sicht als vorteilhaft. Ärzte empfehlen häufig Patienten, sich an der mediterranen Esskultur zu orientieren.

Typische Bestandteile der mediterranen Küche sind:

  • Viel Obst und Gemüse
  • Olivenöl
  • Wenig rotes Fleisch, viel Fisch
  • Nüsse
  • Reis und Pasta als Sättigungsbeilagen
  • Was nicht gemeint ist: Pizza, Lasagne oder Gyros.

Obst und Gemüse haben wenig Kalorien, dafür viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Olivenöl und Nüsse enthalten ungesättigte Fettsäuren, die günstig auf die Cholesterinwerte wirken können.

Wegen dieser Zutaten gilt die mediterrane Küche als gesund für Herz und Blutgefäße. Dieser Eindruck entstand, als Mediziner zu Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts feststellten, dass Menschen in den Mittelmeerregionen seltener an Herzkrankheiten sterben als in Mitteleuropa. Mittlerweile haben große Studien belegt, dass die mediterrane Ernährungsweise tatsächlich das Risiko von Herz-Kreislauf-Problemen oder eines Typ-2-Diabetes verringern kann.